Ende der 1. Phase von Katjas-Chance

(ks) Ende November begann meine große Spendenaktion, um meine spezielle Behandlung in Moskau zu realisieren… 50.000€. Eine Summe, die ich unmöglich alleine aufbringen konnte. Eine Summe, die mir die Chance geben würde, mein krankes Immunsystem mittels einer Stammzelltransplantation  neu zu starten, um so meine MS zu stoppen.

Mich so offensiv nach außen zu zeigen und um Spenden zu fragen, kostete Überwindung. Ich wollte mich unter dem Begriff „Spende“ weder als Opfer fühlen müssen, noch wollte ich mit der Bitte um Geld unverschämt wirken. Doch ich habe es einfach gewagt, am 19. November 2018 schickte ich meinen Flyer in die Öffentlichkeit. Was darauf folgte, kann ich noch immer nicht so richtig begreifen. Ich erhielt umgehend Reaktion, durchweg positiv. Mein Flyer wurde in hohem Maße geteilt, ich erhielt Glück- und Segenswünsche von mir bekannten, aber auch vor allem von mir völlig unbekannten Menschen. Und es ging Geld ein, große sowie kleine Beträge von vielen, vielen Menschen.

Nur acht Wochen später habe ich die Summe zusammen. Ich bin noch immer total überwältigt von der unglaublichen Resonanz. Ich bekam die Einladung zu Benefizveranstaltungen, die Main-Taunus-Stiftung unterstützte mich und sogar das private Fernsehen meldete sich bei mir. Menschen haben sich zusammen getan und eigeninitiativ für mich gesammelt. Ich durfte meine Spendenbox aufstellen und Präsenz zeigen. In dieser kurzen Zeit habe ich nicht nur eine so immens hohe Summe zusammen bekommen, ich habe auch unzählige wertvolle Begegnungen und Freundschaften gewonnen. Wer mich in dieser Zeit begleitet, steht automatisch sehr nah an meinem Herzen. Es ist eine ganz besondere Zeit für mich, mit vielen Ängsten und Hoffnungen verbunden, die größer nicht sein könnten.

Die erste Phase von Katjas-Chance ist also erfolgreich vollbracht. Größer und schöner als ich es mir erträumt hatte. Das allerschönste sind die persönlichen Wünsche so vieler Menschen gewesen, deren positive Energie mich nun auch in die zweite Phase begleitet. Ich mache diesen Weg offensichtlich nicht allein, sondern werde von einem großen WIR begleitet.

Mitte Februar hebt mein Flieger nach Moskau ab, in die Klinik – und somit zu der Chance auf mein neues Leben. Ich bereite mich darauf vor. Wichtig ist mir vor allem, mich bereits jetzt von der Krankheit MS zu verabschieden. Ich denke nämlich, die Psyche spielt bei dem ganzen Prozess sicher keine unwesentliche Rolle. Und so erkläre ich der MS, dass ich mich mit ihr nicht identifiziere und dass sie nur ein Besucher war, der nun wieder gehen muss. Den Rest werden die Ärzte in Moskau erledigen. Ich bin zuversichtlich, weil die Chancen auf Erfolg bei etwa 80% liegen. Aber auch, weil mir so viele Menschen gezeigt haben, dass ich zuversichtlich sein darf. Es ist nicht nur meine eigene Zuversicht, sondern auch die offenkundige Zuversicht all derer, die mir den Weg nach Moskau ermöglich haben – und dafür sage ich HERZENSDANKE – ein Danke, das von ganz tief aus dem Herzen kommt.

 

 

Mehr über die außergewöhnliche Katja Schmollack und Ihre Aktion auf www.katjas-chance.de

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