SPD Hochheim begrüßt Kinder und Eltern zum Start ins Schuljahr 2019/2020

(spd/cl) – Mit kostenlosen Brotdosen, Stiften, Linealen, Straßenmalkreiden, Reflektoren für den sicheren Schulweg und Ernährungstipps für Schulkinder begrüßt die SPD Hochheim am 10. August 2019 um 9 Uhr am Infostand auf dem Wochenmarkt alle Schul- und Kitakinder sowie ihre Eltern zum Start ins neue Schuljahr.

„Wir wünschen den Kindern und ihren Eltern einen guten Start im Kindergarten und der Schule, ganz besonders den Erstklässlern, für die ein aufregender neuer Lebensabschnitt beginnt“, sagte Jan Herfort von der SPD Hochheim.

Bei dieser Gelegenheit kritisierte Carolin Leist die „Mogelpackung bei den Kitagebühren“, die von der schwarz-grünen Landesregierung in vergangenen Jahr präsentiert worden sei. Die angebliche Gebührenbefreiung gelte nach wie vor nur für sechs Stunden Betreuung am Tag. „Das reicht für Familien, in denen beide Elternteile arbeiten oder für berufstätige Alleinerziehende nicht aus“, sagte die stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende der SPD. Für zusätzliche Betreuungsstunden müssten die Eltern weiterhin Gebühren zahlen. Für die meist sehr teuren Krippen für Kinder unter drei Jahren gebe es überhaupt keine Entlastung. Schwarzgrün bestrafe damit Eltern, die voll berufstätig sein müssten.

Der SPD-Ortsverein Hochheim fordert mehr Engagement für die hessischen Schulen. Herfort sagte, die von der CDU geführten Landesregierungen der letzten 20 Jahre hätten es versäumt, das hessische Schulsystem zu modernisieren. Es fehle an echten Ganztagsschulen, es fehle an einer modernen Ausstattung, vor allem aber fehlten Lehrerinnen und Lehrer, weil die Landesregierung es schlicht „verpennt“ habe, ausreichend Nachwuchs auszubilden. Der schon jetzt schwer erträgliche Lehrermangel werde sich dadurch in den nächsten Jahren noch verschärfen. Vor allem in den Grundschulen würden die Lehrkräfte knapp.

Zudem fordert die SPD Hochheim von der schwarzgrünen Landesregierung in Wiesbaden endlich Tempo beim Ausbau der Ganztagsschulen. „Echte Ganztagsschulen wären ein Beitrag zu mehr Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit, weil dort auch Kultur, individuelle Förderung und Nachhilfe ohne finanzielle Hürden geboten werden. Außerdem sind viele berufstätige Eltern auf Nachmittagsangebote angewiesen“, so Herfort. Stattdessen gebe es in Hessen nur einen Flickenteppich aus Nachmittagsangeboten. Die Fachkräfte dort würden zwar gute Arbeit leisten. Mangels Unterstützung durch das Land seien die Angebote aber in aller Regel zu kurz, zu teuer und hätten oft nicht genug Plätze für alle Kinder.


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