Ein Vierteljahrhundert Mitglied im Klima-Bündnis

(sfl) Im Jahr 2021 feiert die Stadt Flörsheim am Main 25 Jahre Mitgliedschaft im Klima-Bündnis, dem heute weltweit größten Städtenetzwerk für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit. Als Anerkennung hat die Stadt nun eine Urkunde erhalten, die die langjährige Arbeit getreu dem Leitbild „Für lokale Antworten auf den globalen Klimawandel“ würdigt.

Bürgermeister Dr. Bernd Blisch ist „stolz darauf, dass die Stadt Flörsheim am Main schon früh die Bedeutung des Klimaschutzes erkannt hat und bereits unter Bürgermeister Dieter Wolf im Jahr 1996 dem Klima-Bündnis beigetreten ist. Die Notwendigkeit, die Erderwärmung und den Klimawandel zu begrenzen, ist heute sogar noch dringlicher geworden, wie insbesondere die vergangenen beiden Jahre gezeigt haben“, sagt Blisch.

Seit der Gründung des Klima-Bündnisses im Jahr 1990 sind über 1.800 Städte, Kreise, Gemeinden, Bundesländer und Provinzen sowie NGOs und andere Organisationen in ganz Europa dem Netzwerk beigetreten und setzen sich gemeinsam mit ihren indigenen Partnern der Regenwälder für das Weltklima ein. Das weltweit größte Städtenetzwerk, das sich dem Klimaschutz widmet, setzt dabei konkrete Ziele zur Reduktion der Treibhausgase in den jeweiligen Kommunen.

„Seit dem Beitritt zum Klima-Bündnis hat sich in der Stadt Flörsheim am Main zwar viel getan, aber bis zum Ziel haben wir noch einen weiten Weg vor uns“, sagt Erste Stadträtin Renate Mohr. So seien in den vergangenen Jahren eigene Gebäude der Stadt sowie der Eigenbetriebe Stadtwerke und Stadthallen nach und nach energetisch saniert worden. Diese Maßnahmen beinhalteten Modernisierungen der Gebäudehülle, den Einbau energieeffizienter Heiztechnik sowie die Umrüstung der Innenbeleuchtung auf energiesparende LED-Technik. Auch die Straßenbeleuchtung sei und werde energiesparend umgerüstet.

Beispielsweise bei der Solarenergienutzung habe Flörsheim aber noch reichlich Potenzial. „Auf den Dachflächen ist noch viel Platz für Photovoltaikanlagen, die klimafreundlich Strom produzieren könnten“, merkt Mohr an und betont: „Wir freuen uns sehr über das weiterhin große Interesse der Flörsheimerinnen und Flörsheimer am Solar-Förderprogramm der Stadt.“

Im Bereich der Mobilität sieht Mohr ebenfalls noch Luft nach oben: „Insbesondere beim Radverkehr gibt es noch viel Handlungsspielraum.“ Mit den bereits installierten und noch geplanten öffentlichen Ladestationen sei die Stadt Flörsheim am Main schon vergleichsweise gut aufgestellt für die Elektromobilität, „aber Mobilität muss nicht immer ‚Auto‘ heißen.“ Mohr betont: „Mir ist wichtig, dass wir auch die nötige Radverkehrsinfrastruktur schaffen, damit Radfahren in Flörsheim attraktiv ist und Radfahrer als gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer sicher ans Ziel kommen.“ Hier sei man bereits mitten in der Arbeit und bereite Förderanträge vor, um für Baumaßnahmen auch lukrative Fördergelder des Landes Hessen einzubinden.

 

SymbolBild von Maria Godfrida

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