Weinbergschule in Hochheim erweitert – Schulfest zu Übergabe

(jol/mtk) – Die Erweiterung der Weinbergschule in Hochheim ist fertig. Wie Landrat Michael Cyriax mitteilt, wurde das Gebäude im Rahmen eines großen Schulfestes übergeben. Wegen der „anspruchsvollen historischen Umgebung“ habe das Projekt eine besonders intensive Zusammenarbeit von Kreis, Stadt und Schule erfordert, so der Landrat: „Jetzt aber hat die Schule allen Grund zum Feiern, dass das Vorhaben zum glücklichen Abschluss gebracht wurde.“ Als Investitionskosten für das Vorhaben hatte der Kreis 9,9 Millionen Euro veranschlagt.

Hintergrund der Erweiterung waren steigende Schülerzahlen und der Eintritt der Schule in den „Pakt für den Nachmittag“ mit höherem Bedarf an Betreuungsplätzen, erläutert der Schuldezernent, Kreisbeigeordneter Axel Fink: „Für die Weinbergschüler ist das ein Tag der Freude. Sie lernen ohnehin in einer der besten Lagen von kreiseigenen Schulen und haben jetzt auch genügend Platz für die kommenden Jahre.“ Derzeit wird die Schule von fast 390 Kindern besucht.

Der Erweiterungsbau bietet den Angaben zufolge eine Küche, eine Mensa, zwei Klassen- und zwei Betreuungsräume, außerdem Fachräume. Mit der Planung wurde 2017 begonnen. Um die Bauarbeiten zu ermöglichen, musste 2018 zunächst eine Baustraße über Gelände der Stadt angelegt werden. Während der Bauzeit wurden mobile Räume aufgestellt, um die Betreuung und teilweise Klassen der Schule unterzubringen.

Bei diesem Vorhaben wie auch der Gesamtplanung habe der Kreis intensiv mit der Schule, der Stadt und dem Denkmalschutz zusammengearbeitet, so Cyriax. Schließlich sollte sich das Gebäude gut in die historische Umgebung des Geländes einfügen. Außerdem sollte sich der Erweiterungsbau nahtlos zwischen den Altbau der Schule und die bestehende Sporthalle eingliedern.

Bilder: Das eine zeigt eine Impression vom Schulfest, das andere Kreisbeigeordneten Axel Fink im Beisein der Stadtverordnetenvorsteherin Claudia Weltin (2.v.r.) und Bürgermeister Westedt (v.r.) bei einem Gruß an die Schülerinnen und Schüler

Bildnachweis: Main-Taunus-Kreis

1 Antwort

  1. Martin sagt:

    Ein großes Dankeschön an die Betreuer die über 4 Jahre in getrennten Räumlichkeiten, in Containern und in einem beengten Schulhof arbeiten mussten.

    DANKE

    Das ist nicht selbstverständlich.

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