In Deutschland angekommen – Weitere Integrationslotsen qualifiziert – Im Kreis jetzt knapp 160 „Brückenbauer“

(jol/mtk) – 15 weitere Integrationslotsen und -lotsinnen sind im Landratsamt ausgebildet worden. Wie Kreisbeigeordnete Ingrid Hasse mitteilt, wurden damit im Main-Taunus-Kreis bislang knapp 160 ehrenamtlich Engagierte qualifiziert, die in den Städten und Gemeinden „Brücken für Zugewanderte bauen sollen“. Ihr Engagement sei vorbildlich, sagte Hasse bei der Übergabe der Zertifikate.

Die Lotsen kümmern sich um Menschen aus dem Ausland, die hier persönlich und beruflich Fuß fassen möchten. Die neu Qualifizierten oder deren Eltern seien selbst zugereist oder geflüchtet, bemerkt Hasse: „Dass Sie nun selbst Menschen bei Ihrem Weg in Deutschland unterstützen, zeigt, dass Sie in der Gesellschaft angekommen sind.“

Die Ehrenamtlichen aus mehreren Kommunen haben sich in verschiedenen Bereichen schulen lassen, damit sie Neuankömmlingen aus dem Ausland bei Alltagsproblemen besser helfen können. In den sechs verschiedenen Modulen ging es unter anderem um Interkulturelle Kompetenz, Aufenthalts- und Arbeitsrecht, Sozialleistungen, Beratungsangebote und Vernetzung untereinander.

Der Main-Taunus-Kreis hatte im August 2012 beschlossen, das Integrationslotsenmodell nach dem Vorbild des Lotsenprojektes in Hattersheim auf den gesamten Kreis auszuweiten. Der Kreis bietet seitdem die Qualifizierungsreihe an und organisiert Vernetzungstreffen. Die Kommunen stellen in ihren Rathäusern Personal zur Verfügung, um die Einsätze der Lotsen am Ort zu koordinieren. Hasse zufolge sind weitere Themenfelder zur Qualifizierung geplant, etwa der Gesundheitsbereich.

Bild: Die neuen Integrationslotsen mit Kreisbeigeordneter Ingrid Hasse (Dritte v. li.) und der MTK-Integrationsbeauftragten Lena Feilke (Zweite v. li.)

Bildnachweis: Main-Taunus-Kreis

 

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