Neuorganisation der Stadtverwaltung

(sfl) Bürgermeister Dr. Bernd Blisch und Erste Stadträtin Renate Mohr haben die Stadtverwaltung in Teilen umstrukturiert, die meisten Neuerungen werden zum 1. Mai wirksam.

So übernimmt die Leiterin des Hauptamtes, Andrea Eder, zum Monatswechsel eine neue Aufgabe und wird Leiterin der neugeschaffenen Stabsstelle Recht, Wirtschaftsförderung und Flughafen. „Die Bearbeitung rechtlicher Problematiken nimmt immer mehr Raum ein und macht es erforderlich, dass sich die Stadtverwaltung strukturell angemessen darauf einstellt. Durch die neue, in Person von Andrea Eder und Semah Güven mit zwei Juristinnen besetzte Stabsstelle soll den gestiegenen Anforderungen entsprochen werden“, begründet Bürgermeister Blisch die Maßnahme.

Die Personalverwaltung, bislang Teil des Hauptamtes, wird ausgegliedert und geht mit der bisherigen Stabsstelle Informationstechnik zusammen. Leiter des neuen Amtes für Personalwesen und Informationstechnik wird Markus Vomberg, der auch bisher schon für die IT zuständig gewesen ist.

Neue Leiterin des Hauptamtes wird Katrin Remsperger, die bisher die städtische Gremienarbeit als Fachbereichsleiterin verantwortet und in der Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit mitgearbeitet hat. Letztere geht als Fachbereich im neuen Hauptamt auf, ebenso das Stadtarchiv.

Auch im Dezernat der Ersten Stadträtin Renate Mohr gibt es Veränderungen. Bereits mit Beginn des April hat die bisherige Leiterin des Straßen- und Grünflächenamtes, Ines Salzwedel, die Leitung der neuen Stabsstelle Verkehrs- und Lärmentlastung übernommen. Nachfolger als Leiter des Straßen- und Grünflächenamtes ist der bisherige Stellvertreter Erich Reinemuth. „Es ist mir ein besonderes Anliegen, die Verwirklichung der geplanten kleinen Umgehungsstraße Weilbach möglichst rasch voranzubringen. Es ist eine vordringliche Aufgabe der neuen Stabsstelle Verkehrs- und Lärmentlastung, deren Leiterin sich nun ganz auf dieses Projekt konzentrieren kann, hier Ergebnisse zu erzielen“, begründet Mohr die Einrichtung der neuen Stelle.

Bisher noch unbesetzt ist die der Ersten Stadträtin zugeordnete Stabsstelle des Klima- und Umweltschutzbeauftragten, die Bewerbungsfrist endet am 1. Juni. „So bald als möglich wird hier jemand tätig werden, der die vor dem Hintergrund des Klimawandels immens wichtige Querschnittsaufgabe des Klima- und Umweltschutzes erfolgreich bearbeiten soll“, sagt Mohr.

Ebenfalls noch nicht besetzt ist die Stelle des im Ordnungsamt verorteten Kompassbeauftragten, dessen Aufgabe es ist, mit Präventionsarbeit die Sicherheitslage in der Stadt zu verbessern. Die Bewerbungsfrist läuft am Monatsende aus.

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