Das Maalula braucht Euch jetzt

Auch rund um das kleine, ursprünglich christliche, syrische Dorf Maalula mussten viele Menschen wegen des schrecklichen Bürgerkriegs aus ihrer Heimat fliehen. Zusammen mit Syrern aus anderen Regionen fanden sie ihren Weg nach Hochheim, wo sie durch die Stadt Hochheim, den Main-Taunus-Kreis und die Hochheimer Flüchtlingshilfe liebevoll betreut wurden.

Die meisten von ihnen leben inzwischen gut integriert in eigenen Wohnungen, viele sind in Lohn und Brot. Sie sind zu Hochheimern geworden.

Eine in der Flüchtlingshilfe Engagierte, Heike Weimer, traf bei gemeinsamen Aktionen viele Gleichgesinnte aus Syrien und anderen arabischen Ländern. Beim gemeinsamen Kochen und Backen erkannte die gelernte Konditorin mit welcher Akribie und Finesse arabische Feinbackwaren hergestellt werden. Baklava, Maamoul und vieles mehr bietet eine willkommene Bereicherung für uns europäische Genießer.

Dazu kam die gemeinsame Liebe des Okzidents und Orients zu erstklassigen Zutaten und die Flexibilität der Zuckerbäcker, die auf Unverträglichkeiten aller Art eine Austausch-Zutat parat haben. So wird zum Beispiel für Lactoseintolerante statt Milch schon immer Mandelmilch verwendet. Langsam entwickelte sich die Idee für die Zuckerbäckerei Maalula.

Heike Weimer, die nach Ihrer Ausbildung zur Konditorin Informatik studierte, wusste, dass eine Zuckerbäckerei als Manufaktur unter Verwendung erstklassiger Zutaten nicht allein auf ein Ladengeschäft bauen kann. Daher hat sie von Anfang an auch auf den Lieferservice und das Online-Geschäft für die Produktion von speziellen Torten, süßen und würzigen Gebäcken für Hochzeiten und anderen Feiern gesetzt.

Und das lief entgegen den üblichen Ahnungen der Schwarzseher hervorragend an. Es zeigte sich, dass handgefertigte Pralinen hervorragend zu arabischen Petit Fours passen, würzige Fatajeh zu Käsepastetchen. Die Auftragsbücher vom Maalula waren prallvoll und die Aussichten rosig, als es die coronabedingten Absagen hagelte und es einfach keinerlei Events mehr gab. Zudem fiel auch noch das Ostergeschäft flach, welches mit den Groß-Events und dem Weihnachtsgeschäft zu den wichtigsten Standbeinen einer Konditorei gehört.

Der Umsatzeinbruch auf der Eventseite und im Online-Geschäft, sowie der Ausfall das Ostergeschäfts ist trotz vieler flexibler und kreativer Maßnahmen schwerlich aufzuholen.

Um einen besserern Ausgleich schaffen zu können, fehlt zum Tagesgeschäft einfach noch ein Umsatz-Schub. Aus diesem Grund hat die Zuckerbäckerei Maalula ein Crowdfunding gestartet – im Rahmen einer Hilfsaktion, die von der Internet-Plattform Startnext für Start-ups mit coronabedingten Umsatzeinbrüchen ins Leben gerufen wurde. Die Dankeschöns, die man dort vom Maalula erhält, entsprechen quasi dem Gegenwert der Einzahlung und sind daher extrem fair gestaltet. Vom selbstgekochten Glas Marmelade über orientalische Gebäckvariationen, feine Pralinés, individuelle Torten bis zum süßen oder würzigen Catering zu Hause oder im Büro gibt es eine große Auswahl, es sind auch freie Spenden möglich.

Mit der jetzigen Vorbestellung von Leckereien über die Crowdfunding-Aktion unterstützt man das Maalula-Team unmittelbar und bekommt dafür im Herbst einen realistischen Gegenwert in köstlicher Form.

Helft mit, dass Hochheim als Genießerstadt diese bunte Facette behalten kann und bestellt Euch ein Dankeschön vom Maalula.

Hier mehr Infos zur Aktion:

https://www.startnext.com/maalula

Mund hier gehts zur Webseite https://www.maalula.com/

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