Geschwindigkeitsanzeige vor der Paul-Maar-Schule

(sfl) Am vergangenen Montag hat der städtische Baubetriebshof in der Werner-von-Siemens-Straße, auf Höhe der Paul-Maar-Schule, eine Geschwindigkeitsanzeigeanlage aufgebaut. Das Gerät misst die Geschwindigkeit sich nähernder Fahrzeuge, zeigt die gefahrenen Stundenkilometer an und präsentiert zudem entweder ein lachendes beziehungsweise trauriges Gesicht.

Fahrerinnen und Fahrer, die zu schnell unterwegs sind, sollen auf ihre überhöhte Geschwindigkeit aufmerksam gemacht und dazu bewegt werden, langsamer zu fahren. Wer dies tut und rechtzeitig den Fuß vom Gaspedal nimmt, kann nach dem traurigen Gesicht auch noch ein Lächeln sehen. Bei der Geschwindigkeitsmessung werden keine Fotos gemacht und Überschreitungen des erlaubten Tempos nicht verfolgt.

„Von der Anzeigetafel soll ein positiver Anreiz zum langsam Fahren ausgehen und so insbesondere vor sensiblen und schützenswerten Bereichen wie beispielsweise Schulen, Seniorenheimen, Kindertagesstätten oder Bushaltestellen die Verkehrssicherheit erhöht werden“, erläutert Bürgermeister Dr. Bernd Blisch den Zweck der Anlage.

Das Gerät verfügt zudem noch über verschiedene Messmöglichkeiten, etwa, wie viele Fahrzeuge die Messstelle in einem bestimmten Zeitraum passieren. Außerdem lässt sich den Messergebnissen entnehmen, wie die Fahrerinnen und Fahrer ihre Geschwindigkeit nach Erblicken der Anzeigetafel verändert haben.

In der Hofheimer Straße, wo die Anlage im vergangenen Vierteljahr in Fahrtrichtung Marxheim eingesetzt worden ist, war eine durchschnittliche Geschwindigkeitsreduzierung von sechs Prozent festzustellen. Die durchschnittlich gefahrene Geschwindigkeit lag bei dort geltendem Tempo 30 mit 36 Stundenkilometern etwas über dem Erlaubten. Es fuhren 155.399 Fahrzeuge aus Weilbach hinaus und 209.059 Fahrzeuge hinein.

Foto: Vor der Paul-Maar-Schule zeigt eine Messanlage die gefahrene Geschwindigkeit an.

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