Neues Kursangebot des TuS Massenheim – FPV-Fliegen mit RC-Quadro-Coptern

(jk/TUS) – Dienstags um 20 Uhr wird es in der Sport- und Kulturhalle Massenheim sicher erst einmal darum gehen, in diesen ja noch jungen Sport „reinzuschnuppern“. Hier gibt es Gelegenheit zusammen mit Jens Krieger die technischen Möglichkeiten kennenzulernen und die ersten Schritte zu unternehmen, sich dem Thema spielerisch zu nähern. Auch Kenner der Materie sind angesprochen. Hier findet sich Zeit sich auszutauschen und mitzumachen.

RC-Quadro-Copter für den FPV-Bereich (FPV steht für first person view) sind technisch inzwischen schon sehr ausgereift. Die Komponenten sind hochwertig und der Copter muss nicht unbedingt selbst gebaut werden. Es gibt inzwischen gute Systeme, die „almost ready to fly“ angeboten werden.

Ein komplettes System aus Quadro-Copter, Fernsteuerung und FPV-Brille zusammenzustellen und so zu konfigurieren, dass es dann auch funktioniert, ist aber immer noch ein wenig „tricky“ und braucht Erfahrung. Selbstredend gibt es später immer etwas zu optimieren und das macht dann auch einen guten Teil des Hobbys aus.

Das Fliegen zu erlernen ist dann der nächste Schritt. Ob jung, ob alt, der Faszination ist man durchaus schnell erlegen, wenn man erst einmal „Blut geleckt“ hat.

Geflogen wird zunächst mit „Whoops“ und Coptern mit einer Rahmengröße von bis zu 3,5 Zoll und einem Gesamtgewicht von bis zu 250 g. Unterhalb dieser Grenzen ist es mit dem bürokratischen Aufwand für Genehmigung, Kennzeichnungs- und Versicherungspflicht noch überschaubar, bzw. ist eine Zulassung gar nicht nötig. Das Fliegen mit Coptern mit einer Rahmengröße von bis zu 5 Zoll und/oder einem Gewicht über 250 g wird aber langfristig auch angestrebt. Hier ist dann tatsächlich einiges zu beachten, worüber man sich gemeinsam austauschen kann.

Die Sicherheit wird bei all dem natürlich großgeschrieben. So klein mancher Copter auch aussehen mag, so stellt er doch mit seinen Rotoren im Betrieb eine gewisse Gefahr dar. Im Training wird daher ein Netz zum Einsatz kommen, hinter dem die Piloten dann Position beziehen. Die sehr leichten Copter fangen sich in so einem Netz und nehmen auch in der Regel selbst keinen Schaden.

Der technische Anteil des Hobbys ist gerade zu Anfang nicht unerheblich, so dass Freunde der technischen Konfiguration, des Bauens oder gar des Programmierens auch auf ihre Kosten kommen. Es ist aber nicht unbedingt notwendig. Ist ein Setup einmal fertig, geht es danach vor allem ums Fliegen und das Geschick, den Copter zu steuern. Man hat dabei absolut den Eindruck, selbst zu fliegen! Man fühlt sich als Pilot und fliegt aus der Sicht seines Copters. Dies ist sicherlich erst einmal gewöhnungsbedürftig. Die ersten Flugversuche unternimmt man am besten ohne die FPV-Brille, sofern man noch nie einen Copter gesteuert hat. Danach kann ein erster Versuch mit der Brille unternommen werden. Meist gewöhnt man sich aber sehr schnell an das Fliegen mit der Brille und wird sich vermutlich schon bald an den ersten „Kurs“ wagen wollen, den es zu durchfliegen gilt.

Rennen fliegen zu wollen liegt dann schnell nahe, doch der Fokus der Gruppe in Massenheim liegt nicht auf dem Rennbetrieb und es werden keine regelrechten Wettbewerbe veranstaltet. – Gute Rundenzeiten im freien Training zu erreichen kann und wird natürlich immer (ganz automatisch) ein Ziel sein.

Bilder:Jens Krieger gibt erste Einblicke in das Fluggerät und die Technik

Bildnachweis: Jens Krieger

 

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