Otto-Schwabe-Museum gut besucht

Viele kleine und große Besucherinnen und Besucher im Otto-Schwabe-Heimatmuseum am Weihnachtsmarkt

Zum Weihnachtsmarkt am letzten Wochenende hatte das Otto-Schwabe-Heimatmuseum seine Öffnungszeiten verlängert. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, die Stadtgeschichte zu erleben. Am Samstag konnten die Interessierten in zwei Führungen von Bodo Hartmann Fakten und fundierte Vermutungen über wichtige Objekte der Dauerausstellung erfahren.

Die Geschichte des Keltenspiegels und die Annahme, dass der Spiegel als Kultobjekt und Friedensstifter diente, sozusagen sich mit den Augen des anderen zu betrachten, zogen wieder viele Interessierte in den Bann der fernen Hochheimer Vergangenheit vor 2.500 Jahren. 

Da muten die Geschichten, um die Reste der römischen Wasserleitung, die vor ca. 2.000 Jahren zu einem römischen Weingut in Bahnhofsnähe gebaut wurde und jahrhundertelang frisches Wasser transportierte, geradezu jung an. Hochaktuell bleiben natürlich die Untersuchungen, dass es sich hier am Bahnhof, wie an zwei anderen Stellen in Hochheim, wohl um römische ‚Straußwirtschaften‘ gehandelt hatte.

Auch am Sonntag war das Museum sehr gut besucht. Neben jenen, die sich in der Dauerausstellung über die Vergangenheit informierten, kamen auch viele Kinder ins Museum. Steph Selke von „Die Filzerei“ zeigte ihnen die Technik des Trockenfilzens. Begeistert und konzentriert filzten die Kinder Schneemänner, Weihnachtswichtel, Herzen und Christbaumkugeln. Es war schön zu sehen, mit welchem Eifer sie loslegten – und einige schauten sich im Anschluss auch den Keltenspiegel, den Unterkiefer des Wollnashorns und die römische Wasserleitung an.

Für das Museum waren es gelungene Aktionen mit regem Zuspruch.

Foto: Tanja Zobeley, Bildrechte Stadt Hochheim am Main

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