Wie schön wieder zuhause zu sein

Die Stadtverordneten kehren in den Kurfürstensaal des ehemaligen Hochheimer Hofes zurück.

Mit der Wiedereröffnung der Lokation als „Hochheimer Terrassen“ bot sich auf Anregung der neuen Betreiber die Gelegenheit, im Jahr 2017 die Stadtverordneten zu ihrer Versammlung wieder in den Kurfürstensaal zu laden.

Lediglich in der Vorweihnachtszeit des Jahres 2017 sind alternative Tagungsorte zu bestimmen, da hier zahlreiche Veranstaltungen der Betreiber den Kurfürstensaal anderweitig belegen.

Das katholische Vereinshaus erwies sich in einem Zuschnitt als nicht in allen Belangen geeigneter Tagungsort. Insbesondere die Zuhörer waren gezwungen, im Rücken der Stadtverordneten Platz zu nehmen. Redebeiträge waren schwer verständlich, da sie in die genau entgegengesetzte Richtung artikuliert wurden. Daher fanden zuletzt nur noch vereinzelt Zuhörer den Weg zu den Versammlungen in die Wilhelmstraße.

So feudal ist der Kurfürstensaal für die Stadtverordneten nicht hergerichtet

Fünf Stadtverordnetenversammlungen sollen im Jahr 2017 im Kurfürstensaal abgehalten werden. Darüber hinaus steht offen, ob auch die Ausschüsse zu den Beratungen wieder an die vertraute Stätte zurückkehren.

Ob das Flair des repräsentativen Kurfürstensaales die Stadtverordneten in der Qualität ihrer Beratungsergebnisse antreibt, und ob die religiöse Inspiration des katholischen Vereinshauses dagegen den Geist eher hemmte, statt zu beflügeln, werden die zukünftig gefassten Beschlüsse zeigen.

Ein Gedanke zu „Wie schön wieder zuhause zu sein

  • 21. Januar 2017 um 7:31
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    Der letzte Absatz des Artikels gefällt mir besonders!
    Hoffen wir auf beflügelte Inspirationen für die Sitzungen.

    Im katholischen Vereinshaus wird dieser Flair zum freien
    und kreativen Denken eher gehemmt, wie es in religiösen
    Einrichtungen ja auch gewollt ist.

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