Damen starten zum Jahresauftakt mit deutlichem Sieg

(mp/howi) – Die Ho/Wi Damen konnten ihre gute Form aus der kurzen Wintervorbereitung bestätigen und siegten erwartungsgemäß gegen die FTG Frankfurt deutlich mit 27:18.

Von Anfang an war klar, dass die Gäste aus Frankfurt einen schweren Stand haben würden. Abwehr und Angriff funktionierten sehr gut, und dem schnellen Spiel der Gastgeberinnen hatten die jungen Frankfurterinnen wenig entgegen zu setzen. Nach 17 Minuten und einem 12:5 Zwischenstand zogen die Gäste die erste Auszeit. Jedoch konnten sie den Angriffsschwung nur bremsen und nicht aufhalten. Mit 14:7 ging man in die Pause. Klar war, dass man diese Führung nicht mehr aus der Hand geben würde – mit gleicher Konzentration sollte es auch in Halbzeit zwei weitergehen.

Nach dem Wechsel dann das entsprechende Bild: Die HSG Damen waren dominant ohne wirklich gefordert zu werden. Allerdings wurden im zweiten Durchgang durch eine offensive 5:1 Abwehr der Gäste viele Chancen liegen gelassen oder die Gästetorfrau konnte glänzend parieren. Am Ende gewann man auch in dieser Höhe verdient mit 27:18 und konnte sich über zwei sicher eingespielte Punkte freuen.

Es spielten Helen Kupfer, Irina von Auer (beide Tor), Sabine Klinsmann (1), Sandra Brieske (1/1), Nadja Allendorff (7/1), Julia Maurer (1), Rebecca Barthenheier (1), Sarah Studer (4), Jasmin Krekel (4), Julia Pakula (4), Davina Paul (4/1) und Alice Kupfer.

Am kommenden Samstag (09.02.2019) muss man nach Limburg zum Auswärtsspiel gegen die FSG Holzheim/Limburg antreten. Anwurf in der Tilemannschule (Joseph-Heppel-Straße 3, 65549 Limburg) ist um 14.00 Uhr. Das Hinspiel konnte man nur ganz knapp, praktisch in letzter Sekunde, für sich entscheiden. Man ist also gewarnt und wird wieder mit vollem Einsatz in die schwere Auswärtsaufgabe gehen.

 

Rückschlag um mögliche Meisterschaft gerade so vermieden

(mp/howi) – Nachdem das Team die Vorrunde mit einem tollen Spiel und wichtigen Sieg gegen den bis dahin verlustpunktfreien Tabellenführer aus Rüdesheim abgeschlossen hatte, ging man nun sogar erstmal als Tabellenführer (8:2 Punkte) in die Meisterrunde der BL-A. Hier spielen die ersten sechs Teams der Vorrunde noch einmal, um den Platz an der Sonne, gegeneinander. So musste man nun zum ersten Spiel beim Tabellenvierten (4:6 Punkte) antreten. In der Vorrunde konnte man den Gegner in einem mitreisenden Spiel etwas überraschend, jedoch deutlich mit 36:24 besiegen. Leider standen die Vorzeichen etwas schlecht für die Spielgemeinschaft. Etliche schulische Veranstaltungen in den ersten Januarwochen ließen kaum ein geschlossenes Mannschaftstraining zu. Zudem kam Spielmacher Justin Schmitt nach 8-stündiger Busfahrt quasi direkt aus der Skifreizeit aufs Handballfeld. Zumindest konnte man mit Tim Ziegler im Tor sowie Jonas Dziezok und Joel Chamoun für den Rückraum wieder auf Verstärkung aus der B-Jugend von Hochheim/Wicker bauen.

In den ersten 14 Minuten bis zum 8:8 waren die Gäste etwas besser in der Partie und die Spielgemeinschaft lief meist ein bis zwei Treffern hinterher. Nach einer Abwehrumstellung, auf eine versetzte 5:1 Abwehr,  gelang zuerst der zwischenzeitliche Ausgleich und in der Folgezeit setzte man sich erstmals durch Treffer von Johannes Kastner (2) und Jonas Dziezok auf 11:8 ab. Das hielt die Mannschaft über 12:9 und 13:10. Leider ließ die Beinarbeit in der Abwehr danach wieder etwas zu wünschen übrig, so dass der Gegner aus seiner Sicht zum 12:13 verkürzte. Kreisläufer Lukas Kubat  erhöhte wieder auf 14:12 für die Spielgemeinschaft und J. Kastner hätte fast mit einem raffiniert geworfenen direktem Freiwurf, nach Ablauf der regulären Spielzeit, gar noch den Vorsprung ausgebaut. Leider wusste dies der gegnerische Torwart mit einer tollen Fußabwehr zu verhindern.

In der Pause forderte das Trainerteam Anton Bulat und Rainer Fröhlich mehr Bereitschaft in der Abwehrarbeit und gegen die nun praktizierte 3:2:1 Abwehr der Gastgeber ein ständiges Einlaufen der Außen. Leider wurden beide Absprachen zu Beginn des zweiten Abschnitts nicht umgesetzt und schon stand es wieder 16:16. Torwart Tristan Dresen verdankte die Mannschaft,  dass das Spiel in dieser Phase nicht ganz kippte, hielt er doch etliche gar frei geworfene Bälle und damit sein Team im Spiel. In der Folgezeit fing sich die Spielgemeinschaft wieder etwas und setzte sich auf 17:21 ab. Wer nun dachte, die Punkte seien endlich unter Dach und Fach, der sah sich getäuscht. Besonders über Rechtsaußen wurden beste Einwurfmöglichkeiten vergeben oder technische Fehler produziert sodass es sieben Minuten später wieder 21:21 stand. Mit dem Team-Time-Out in der 54. Spielminute wurde Jannis Hinkelmann auf Rechtsaußen beordert. Dort sollte er mit seinen zwei folgenden Treffern so etwas wie der Matchwinner der letzten Minuten werden. Vergab er zuerst noch eine Großchance über Rückraum, so gelang ihm dann doch das entscheidende 23:24 in der 59. Minute. Der Rest war leidenschaftlicher Kampf im Abwehrverbund. Nach einem Ballgewinn 30 Sekunden vor dem Ende hieß es nur noch das Spielgerät gegen die gegnerische  Manndeckung zu behalten. So konnte das Team einen möglichen Rückschlag, gleich im ersten von fünf Endspielen, gerade noch einmal vermeiden.

Am kommenden Sonntag um 16:45 Uhr empfängt man nun den Tabellendritten aus Nordenstadt. Gegen dieses Team musste man im Hinspiel eine bittere 35:31 Niederlage hinnehmen, obwohl man selbst schon zwischenzeitlich mit sieben Toren geführt hatte. Daher ist ein Sieg eigentlich fast Pflicht und das Ganze am besten noch mit fünf Treffern Differenz um auch im direkten Vergleich die Nase vorne zu haben.

Tor: Tristan Dresen, Tim Ziegler; Feld: Sascha Ginkel (3), Jannis Hinkelmann (2), Johannes Kastner (5/1), Lukas Kubat (5/1), Maurice Ott, Justin Schmitt (1), Benjamin Schmidt (4), Jonas Dziezok (4), Joel Chamoun

 

Eine geschlossene Mannschaftsleistung führt zum überraschenden, aber verdienten Erfolg

(mp/howi) –  Was für ein Krimi, was für eine tolle Mannschaftsleistung: Die Handballer der HSG Hochheim/Wicker haben das Rückrundenspiel gegen die HSG Nieder-Roden mit 25:24 gewonnen. Auf den ersten Blick erst mal keine allzu große Überraschung, denn die Weinstädter haben  zahlreiche Toptalente in ihren Reihen, auch wenn sie in dieser Saison als komplett jüngerer Jahrgang antreten. Wenn man aber die Ausgangslage kennt, kann man die vermeintliche Überraschung und die tolle Entwicklung, die die jungen Hochheimer die letzten Monate durchlaufen haben, verstehen. Noch vor vier Monaten hatte man gegen die Mannschaft aus Nieder-Roden mit sage und schreibe 14 Toren deutlich verloren. Die positive Entwicklung deutete sich bereits in der bisherigen Rückrunde an, wurde aber mit diesem Sieg nun offenkundig.

Die HoWis fanden nicht optimal ins Spiel und lagen nach knappen zehn Minuten mit 4:6 im Rückstand. Durch eine geschlossene, sehr gute Abwehrarbeit gelang es ihnen aber das Spiel zu drehen und bis kurz vor Halbzeit sogar mit zwei Toren in Führung zu gehen. Da den jungen Talenten krankheits- und verletzungsbedingt gleich drei Rückraumspieler fehlten, ließen zunehmend die Kräfte nach. Zudem wurde der Rückraumschütze Lucas Cecco in Manndeckung genommen. Blitzschnell wurde aus der Führung ein zwei Tore Rückstand (13:15). Das Spiel drohte zu Ungunsten der Hausherren zu kippen. Es war höchste Zeit für die Halbzeitpause, in der die Trainer die Möglichkeit nutzten, die Taktik neu zu justieren.

Die taktische Änderung und die Ansprache in der Kabine fruchteten, so dass in der zweiten Halbzeit die Manndeckung sogar zum eigenen Vorteil genutzt werden konnte. Jan Zeiträger und Jan Silbereisen hatten nun viel Platz im Rückraum, den sie abgezockt nutzen. Auch durch eine zwischenzeitlich doppelte Manndeckung ließen die Hochheimer sich nicht aus der Ruhe bringen. Die junge Mannschaft wirkte insgesamt deutlich abgeklärter und souveräner als die Gäste. Sie spielte konzentriert und diszipliniert ihre Linie, so dass die Führung immer wieder zwischen beiden Mannschaften hin und her wechselte – Spannung pur für die Zuschauer. Und so kam sie nun, die absolute Crunchtime und spannende Endphase. Auf der Anzeigentafel flimmerte ein 24:24, noch 40 Sekunden zu spielen und die HoWis waren im Ballbesitz. Die Trainer der HSG Hochheim/Wicker ließen den Angriff zunächst laufen, um etwas Zeit herunterspielen. Zwanzig Sekunden vor Schluss nahmen sie dann ihre letzte Auszeit. Schnell kamen die Erinnerungen an das in letzter Sekunde dramatisch verlorene Spiel um Platzt 3 der Deutschen Handball Nationalmannschaft bei der WM vor einer Woche hoch. Dieses Drama würde sich doch hoffentlich nicht in Wicker wiederholen? „Ich habe den Jungs klare Anweisungen für die letzten zwanzig Sekunden gegeben, die sie perfekt umgesetzt haben. Sie sollten trotz dem drohenden Zeitspiel die Uhr bis fünf Sekunden vor Schluss runterspielen und dann Jan Silbereisen in Wurfposition bringen, der auf jeden Fall auf’s  Tor werfen sollte. Dies hat unser Mittelmann Jan Zeiträger genial umgesetzt und Jan Silbereisen in aussichtsreiche Wurfposition gebracht. Dieser hat den Ball dann einfach ins Netz gefackelt, da die gegnerische Abwehr sich auf einen Wurfabschluss von Lucas Cecco eingestellt hatte – richtig abgeklärt meine Jungs“, schwärmt Jens Klein voller Stolz von seinen Talenten. So stand der verdiente Sieg in den letzten Sekunden (25:24) auf der Anzeigentafel.

Nun geht es in den kommenden Wochen in die letzten drei Spiele der Saison. Leider alles Auswärtsspiele gegen die drei besten Teams der Liga.

Für die HSG Hochheim/Wicker spielten gegen die HSG Nieder-Roden: Jan Beuscher und Felix Fox im Tor, Lenny Barcas (1), Levin Baumann (1), Luke Bormet (2), Lucas Cecco (5), Fynn Deitermann, Jan Deutschmann, Sebastian Kunz, Jan Silbereisen (10/5), Hans Sistig, Jan Zeiträger (6)

Bild: Jan Silbereisen wirft das entscheidende Tor zum Sieg in letzter Sekunde

Bildnachweis: Michael Witte

 

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