Stadtradeln-Botschafter kommt nach Flörsheim

(sf) Am Sonntag, 12. Mai, 9 Uhr, macht der Stadtradeln-Botschafter Rainer Fumpfei auf seiner bundesweiten Werbetour für die Stadtradelnkampagne Station in Flörsheim am Main. In der Kulturscheune wirbt er für die Beteiligung an der Aktion und für den Radverkehr an sich.

Die Stadt Flörsheim am Main nimmt vom 1. bis 21. September an der Kampagne fürs Stadtradeln des Klimabündnisses teil.

Dabei lassen Mitglieder der kommunalen Gremien sowie Bürgerinnen und Bürger das Auto stehen und steigen aufs Fahrrad um. Teams und Einzelpersonen, die sich kostenlos daran beteiligen möchten, können sich auf der Internetseite www.stadtradeln.de informieren und anmelden.

Für Fragen zum Flörsheimer Stadtradeln steht der lokale Koordinator, Christian Kunesch vom Amt für Jugend, Soziales und Kultur, Telefon 06145 955-160, E-Mail christian.kunesch@floersheim-main.de, zur Verfügung.

Mehr Infos zur Aktion finden Sie unten:

Auftakt Stadtradeln 2019
Weltgrößte Radkampagne startet in zwölfte Runde Frankfurt am Main, 29. April 2019.

„Beim Stadtradeln können die Menschen die vielen Vorzüge des Fahrrads in einer spielerischen Wettbewerbssituation selbst erfahren“, so André Muno vom Klima-Bündnis zum Ansatz der Kampagne. Unterstützt wird die Kampagne in diesem Jahr wieder vom StadtradelnBotschafter Rainer Fumpfei.

Auf seiner ebenfalls heute startenden BotschafterTour quer durch Deutschland hat er öffentliche Termine in mehr als 30 Teilnehmerkommunen. Dabei legt er bis zum 28. Mai etwa 2.400 Kilometer mit dem Fahrrad zurück und kommt vor Ort immer wieder mit den Menschen ins Gespräch. „Ich habe den Eindruck, dass viele Menschen das Rad gern stärker in ihren Alltag integrieren möchten. Dafür wollen sie aber eine Infrastruktur, auf der sie genauso bequem und sicher unterwegs sind wie mit dem Auto“, so Fumpfei.

Über seine Erlebnisse berichtet der Stadtradeln-Botschafter während der Tour täglich in seinem Blog. Die Klima-Bündnis-Kampagne setzt jedoch nicht nur bei der Verhaltensänderung der Einzelnen an. Vielmehr müssen Städte und Gemeinden auch eine Radinfrastruktur bereitstellen, die den Menschen den Umstieg aufs Rad leicht macht und sie schnell und sicher ans Ziel bringt. „Vielen Städten stecken die Jahrzehnte der aufs Auto ausgerichteten Verkehrsplanung immer noch in den Knochen. Zwar findet die Verkehrswende vielerorts bereits in den Köpfen statt, jetzt muss sie mit entsprechendem Handeln und Investitionen aber auch auf die Straße gebracht werden“, so Muno.

Beim Stadtradeln treten Kommunalpolitiker*innen und Bürger*innen gemeinsam in die Pedale und radeln mit anderen Kommunen an jeweils 21 zusammenhängenden Tagen zwischen Mai und September für mehr Radförderung, Klimaschutz und Lebensqualität um die Wette. Fast 300.000 Menschen aus 885 Kommunen folgten im letzten Jahr diesem Aufruf und legten mehr als 59 Millionen Kilometer auf dem Fahrrad zurück.

Noch bis September können sich weltweit Kommunen zum Stadtradeln anmelden

Bilder: Copyright Stadtradeln

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