Integration fördern – Gemeinschaft leben

5.000 Euro gehen an Projekte für Flüchtlingskinder

(tsk) Mit anderen Kindern Fußball spielen, sein handwerkliches Geschick im Team unter Beweis stellen oder sich gezielt auf den Wunschberuf vorbereiten – was auf den ersten Blick für viele heranwachsende Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ganz normal ist, ist für Gleichaltrige aus geflüchteten Familien alles andere als selbstverständlich.

Hier setzt die Stiftung KINDER LACHEN an. Sie fördert Initiativen, Projekte und Einrichtungen, die es Flüchtlingskindern leichter machen, sich in unsere Gesellschaft zu integrieren. Heute spendete KINDER LACHEN insgesamt 5.000 Euro an vier Initiativen aus dem Main-Taunus-Kreis und aus Frankfurt:

–        Die Initiative „Integration von jugendlichen Flüchtlingen über den Sport“ des Vereins DJK SC Schwarzweiß Flörsheim 1924 fördert Spracherwerb, Teamgeist und Fairplay durch Fußball. Auch in den Ferien werden Fußballcamps angeboten.

–        Das „Sprachcamp Sommerferien“ der Freunde und Förderer der Eichendorffschule Kelkheim unterstützt Flüchtlingskinder mit Hilfe von Intensivklassen beim Spracherwerb.

–        Die „Bikeschool mit Fahrradwerkstatt“ der Gesamtschule Kelkheim-Fischbach bietet Schülern verschiedener Nationen seit 2016 die Möglichkeit, gemeinsam Fahrräder zu restaurieren.

–        Die „Sprachsensible Berufsorientierung für Neuankommende“ – ein Projekt des Zukunftsbaukastens (ZuBaKa gGmbH), Frankfurt, bietet Flüchtlingskindern die Möglichkeit, auch mit geringen Deutschkenntnissen an berufsorientierte Maßnahmen teilzunehmen, damit sie später erfolgreich in den Beruf starten.

„Integration hat viele Wege. Diese vorbildlichen, völlig unterschiedlichen Projekte unterstützen Flüchtlingskinder dabei, ihre Chancen zu nutzen“, sagt Landrat Michael Cyriax, derzeit stellvertretender Verwaltungsratsvorsitzender der Taunus Sparkasse und stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsrats.

„Ihre Initiativen öffnen Türen. Sie schenken den Kindern ein Stück Normalität und Alltag. Danke, Sie leisten tolle Arbeit“, sagt Oliver Klink, Vorstandsvorsitzender der Taunus Sparkasse und Mitglied des Stiftungsrats.

Welche Projekte gefördert werden, entscheidet das unabhängige Kuratorium der Stiftung. Die Landräte Ulrich Krebs und Michael Cyriax teilen sich den Vorsitz im Wechsel. Weitere namhafte Persönlichkeiten aus Politik und Kultur sind vertreten, zum Beispiel: Prof. Dr. R. Alexander Lorz, Hessischer Kultusminister, Hans-Dieter Hillmoth, Programmdirektor Radio FFH, Fee Mietz, Songwriterin, und Johannes Strehler, der amtierende Hessische Landesschulsprecher.

Wer selbst einen Beitrag einbringen möchte, kann mit Angabe des Verwendungszwecks „KINDER LACHEN – Stiftung für Flüchtlingskinder“ auf das folgende Konto spenden: IBAN: DE70 5125 0000 00010008 88

Zum Hintergrund:

Am 8. Mai 2015, 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges, gründete die Taunus Sparkasse KINDER LACHEN – die Stiftung für Flüchtlingskinder. Zur Gründung hatte die Sparkasse die Stiftung mit 100.000 Euro Startkapital für fünf Jahre ausgestattet. Seitdem waren zu dem Stiftungsvermögen weitere Spenden hinzugekommen. Die Stiftung hat eine Besonderheit: Sie ist eine Verbrauchsstiftung, bei der das gesamte Stiftungskapital über die Jahre hinweg komplett ausgezahlt werden kann. Alle Informationen zur Stiftung gibt es unter kinder-lachen.org.

KINDER LACHEN ist eine von 66 Stiftungen der Stiftergemeinschaft der Taunus Sparkasse. Die Stiftergemeinschaft bietet Kunden die Möglichkeit, sich schon mit kleineren Summen in einer eigenen Stiftung zu engagieren. Durch professionelles Stiftungsmanagement und die gemeinschaftliche Anlage ist es möglich, höhere Erträge zu erwirtschaften, mit denen die gewünschten Projekte finanziert werden.

Bad Homburg vor der Höhe, 27. Mai 2019

 

Bildunterschrift:

Oliver Klink, Vorstandsvorsitzender der Taunus Sparkasse (ganz links) und Justuts Weitzel, Stiftungsbotschafter im Main-Taunus-Kreis (5.v.r.) und Patrick Schnopp, stellvertretender Leiter der Filiale Eschborn, übergeben die Spende an die Vertreter der Initiativen.

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