Lernen auf kurzen Wegen – Kooperation des Main-Taunus-Kreises sowie den Städten Hochheim und Wiesbaden für gesicherte Schulplätze

(sak/mtk) – Bei einem gemeinsamen Gespräch verständigten sich die Landeshauptstadt Wiesbaden, die Stadt Hochheim am Main sowie der Main-Taunus-Kreis darauf, künftig weiterhin Schüler aus den jeweils anderen Orten aufzunehmen. Wie Erster Kreisbeigeordneter Wolfgang Kollmeier und Stadtrat Axel Imholz mitteilen, können Schüler aus Hochheim eine Oberstufenklasse in Wiesbaden besuchen. Im Gegenzug können Kinder aus Wiesbaden die Heinrich-von-Brentano-Schule als Schulort wählen.

„Mit der Fortsetzung dieser praktischen Handhabung sorgen wir als Schulträger für kurze Schulwege, was Eltern und Schüler gleichermaßen entlastet“, so Schuldezernent Kollmeier. Besonders Schülern aus Wiesbaden-Delkenheim soll es ermöglicht werden, an der Heinrich-von-Brentano-Schule in Hochheim unterzukommen, sofern es die Schülerzahl zulässt. Axel Imholz, Schuldezernent in Wiesbaden, ist zufrieden: „Dies ist ein Beispiel dafür, wie gut benachbarte Schulträger zum Wohle der Kinder und Eltern zusammen arbeiten.“

Auch Bürgermeister Dirk Westedt freut sich über die Möglichkeit für Hochheimer Schüler, den gymnasialen Bildungsweg in Wiesbaden fortsetzen zu können. „Unsere Heinrich-von Brentano-Schule ist seit Jahren bei Schülern aus Nachbargemeinden beliebt. So ist die Kooperation mit den Oberstufen der Stadt Wiesbaden eine logische Konsequenz der Kooperation in einer so engen Nachbarschaft im Rhein-Main-Gebiet“, so der Hochheimer Bürgermeister.

Einzige Voraussetzung für die Aufnahme von Schülern aus anderen Orten ist es, dass an den Schulen freie Plätze zur Verfügung stehen müssen. Kapazitäten sind den Angaben zufolge für die Wiesbadener Oberstufe in den nächsten Jahren gesichert. Die Aufnahme für Hochheimer Schüler in die Sekundarstufe I sei hingegen nur möglich, sofern alle Wiesbadener Schüler einen Platz gefunden haben.

Bild: Archivbild der Heinrich-von-Brentano-Schule als Illustration zur Verfügung

Bildnachweis: Wolfgang Pfankuch

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.