Riesling-Truppe mit Kantersieg im Derby

(ps/howi) – Nach dem sehr deutlichen Sieg gegen Steinbach/Kronberg/Glashütten stand nun am Sonntag die kurze Auswärtsfahrt zum Gegner TG Rüsselsheim an, wo man sich erhoffte mit einem zweiten Sieg in Folge sich im oberen Tabellenfeld zu positionieren.

In der Anfangsphase der Partie taten sich beide Mannschaften mit dem Abschluss schwer, sodass es nach zehn Minuten gerade einmal 5:5 stand. Beide Teams schenkten sich nichts und auch die nächsten Minuten gab es keine Mannschaft, die sich klar absetzen konnte. Kurz vor der Halbzeit konnte durch ein Anspiel von Sebastian Fuchs an Kreisläufer Matthias Ochs die erste zwei Tore Führung für die HSG erzielt werden, welche Sekunden vor Pausenpfiff noch auf den Halbzeitstand von 13:10 durch einen Überlaufangriff von Marc Podesta ausgebaut werden konnte.

In der zweiten Halbzeit glänzte das Team mit einer Abwehr- und Torhüterleistung, die die Gegner aus Rüsselsheim verzweifeln ließ. Bis zur 56. konnten die Rüsselsheimer gerade einmal zwei Tore erzielen. Torhüter Christian Steinke parierte in der zweiten Halbzeit ganze vier Siebenmeter-Würfe und der Mittelblock blockte jeden Wurf, den es zu blocken gab. Die Mannschaft von Martin Reuter hingegen war erfolgreicher beim Torabschluss, sodass sie sich in der 45. Minute durch eine Eins-gegen-Eins Aktion von Philipp Helbig eine neun Tore Führung sichern konnte. Dennoch klappte nicht alles im Angriff, da die HSG ein paar Probleme durch eine offensive Deckung hatten, die die TG Rüsselsheim überwiegend in der zweiten Halbzeit spielte. In den letzten Minuten des Spiels gelang es den Hausherren dann doch noch ein paar Treffer zu erzielen, sodass das Spiel mit einem sehr deutlichen Ergebnis von 16:25 endete.

Nächste Woche Samstag spielt die HSG in der heimischen Halle in Wicker gegen die MSG Sulzbach/Niederhofheim und hofft durch eine erneut gute Leistung die aktuelle Siegesserie weiter auszubauen.

Es spielten für die HSG:

Matthias Ochs (8), Marc Podesta (7/3), Sebastian Fuchs (4/2), Daniel Michalj (2), David Lühmann (1), Jan-Philippe Hacker (2), Philipp Schipper, Sebastian Lange, Sascha Dinkelacker, Christian Steinke und Steve Podesta.

 

Mit Auswärtssieg Anschluss an Spitzenduo gehalten

(mp/howi) – Um nach der Heimniederlage letztes Wochenende nicht gleich den Anschluss an das Spitzenduo zu verlieren, musste unbedingt ein Auswärtssieg her. Aus einer aktuellen Spielbeobachtung sowie dem Sieg in der Qualifikation zur Bezirksoberliga wusste man um die Stärken des Gegners. Nicht mit von der Partie waren diesmal Jonas Dziezok, Ben Kesselheim und Lukas Kubat.

HSG VfR/Eintracht Wiesbaden – JSGmA Kastel/Hochheim/Wicker 25:27 (14:13)

Die Spielgemeinschaft kam nur außerordentlich schleppend ins Spiel. Nichts war von der überzeugenden Abwehrarbeit der Vorwoche wiederzuerkennen. Im Angriff wurde viel zu behäbig agiert. So plätscherten die ersten Minuten dahin. Einzig das Ergebnis von 6:6 nach zehn Spielminuten ließ die Trainer optimistisch auf einen besseren Spielverlauf hoffen. Leider erlitt kurz darauf Emil Nussbeutel eine Nasenverletzung, was das Aus für ihn bedeutete. Eine Zwei-Minuten Strafe wegen falschen Abstands beim Freiwurf war danach noch kompensieren, ehe die Gastgeber sich in der Folgezeit doch auf 10:6 absetzten. Eine genommenes Team-Time-Out nutzte das Trainergespann, um von einer 6:0 auf eine versetzte 5:1 Abwehr mit Christopher Hartmann gegen den Halblinken der Gastgeber umzustellen. Diese Maßnahme sollte fruchten. Sieben Minuten später stand es 11:11. Bis zur Pause konnte sich kein Team mehr entscheidend absetzen. So endete die erste Halbzeit, dank des Anschlusstreffers von Jan Deutschmann, kurz vor der Sirene mit einem 14:13 Rückstand.

Hatte man in der Vorwoche gleich drei Gegentreffer in Folge nach Wiederanpfiff hinnehmen müssen, so wollte man es diesmal besser machen. Doch daraus wurde leider nichts, ehe man sich versah stand es schon wieder 16:13 und kurze Zeit später gar 17:13. Ein vergebener Siebenmeter sowie erneute zwei Minuten Zeitstrafe wegen falschen Abstands ließen nichts Gutes erwarten. Beim 19:14 lag man sogar erstmals fünf Treffer zurück.

Doch die Spielgemeinschaft gab nicht auf und erreichte durch Treffer über die Außenposition durch Benjamin Schmidt sowie zwei Tore durch Kreisläufer Tim Skujat den 19:17 Anschluss.  Ein weiterer 3:0 Lauf, bedeuteten den Ausgleich zum 20:20, die Spielgemeinschaft war wieder im Spiel. Eine Überzahl wollten die Gäste in der Folge eigentlich zum Führungstreffer nutzen, doch wenige Sekunden später erhielten sie selbst eine Zeitstrafe, natürlich wegen Nichteinhaltens des Abstandes zum Dritten. So zogen die Gastgeber wieder auf 22:20 davon ehe ein Doppelschlag von Christopher Hartmann den erneuten Ausgleich brachte. Alessio Schmuch, er stand in der zweiten Hälfte in Tor, parierte einen Siebenmeter und im Angriff spielte man in der Folgezeit mit zwei Kreisläufern. Dies nutzte Joel Chamoun prompt zur ersten 23:24 Führung für die Spielgemeinschaft in dieser Partie. Ein sehenswerter Alleingang von Jan Deutschmann über das ganze Feld sowie ein erneuter Treffer von Linksaußen Benjamin Schmidt zum 25:25 läutete dann die letzten zwei Spielminuten ein. Hier gelang erneut Jan Deutschmann per Rückhandwurf die erneute Führung, ehe Tim Skujat mit seinem vierten Treffer kurz vor dem Ende den finalen 25:27 Auswärtssieg sicherstellte.

Da das Team in der gesamten Partie nie aufsteckte, war der Sieg am Ende zwar glücklich aber auch verdient. Positiv ist festzuhalten, dass es neun verschiedene Torschützen bei zwölf Feldspielern gab.

Nun kommt es am kommenden Sonntag zum Kräftemessen mit Grün Weiß Wiesbaden, bei dem es um dem zweiten Platz in der Tabelle geht, welchen die Gäste momentan mit 6:0 Punkten innehaben.

Tor: Tristan Dresen, Alessio Schmuch

Feld: Joel Chamou (1), Jan Deutschmann (6), Marcel Divati, Felix Fischer (1), Jannis Hinkelmann (1), Christopher Hartmann (5/1), Johannes Kastner (2/2), Emil Nussbeutel, Maurice Ott, Benjamin Schmidt (6), Justin Schmitt (1), Tim Skujat (4)

Bild: Mittelmann Justin Schmitt mit Zuspiel auf den Kreisläufer

Bildnachweis: Foto Video Hartmann.

 

 

 

 

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