Würdevoll leben bis zuletzt – Kreisbeigeordnete Overdick übergibt Zuwendungsbescheid an Flörsheimer Hospiz

(jol/mtk) – Der Main-Taunus-Kreis unterstützt das Hospiz „Lebensbrücke“ in Flörsheim mit 25.000 Euro. Einen entsprechenden Bescheid für das laufende Jahr hat Kreisbeigeordnete Madlen Overdick an die Geschäftsführerin Christa Hofmann übergeben.

Im Jahr 2018 wurden im stationären Hospiz 142 Menschen und deren Familien betreut und begleitet. „Selbstbestimmung ist Kern der Menschenwürde. Das Hospiz in Flörsheim ist für schwerkranke Menschen in der letzten Lebensphase ein verlässlicher Partner für eine selbstbestimmte und würdevolle Sterbebegleitung“, erläutert Gesundheitsdezernentin Overdick. Diese Arbeit wolle der Kreis wie schon in den Jahren zuvor unterstützen.

Der Hospizverein Lebensbrücke ist Gesellschafter der „Gemeinnützigen GmbH Lebensbrücke“, die für den Betrieb der Einrichtung verantwortlich ist. Finanziert wird das Hospiz größtenteils von den Krankenkassen. Fünf Prozent der Betriebskosten muss die „Lebensbrücke“ allerdings selbst aufbringen – durch Spenden oder Zuwendungen.

Wer sich für das Stationäre Hospiz engagieren möchte, kann eine Patenschaft übernehmen oder sich zum Hospizhelfer ausbilden lassen. Informationen hierzu gibt es auf der Homepage www.hospizverein-lebensbruecke.de oder unter der Telefonnummer 06145/548010.

Bild: Übergabe des Förderbescheides an die Geschäftsführerin Hofmann zur Verfügung (v. l. n. r.: Sven Kiesewetter vom MTK-Gesundheitsamt, Kreisbeigeordnete Madlen Overdick, Hospiz-Geschäftsführerin Christa Hofmann und Jacqueline Noe vom MTK-Gesundheitsamt)

Bildnachweis: Main-Taunus-Kreis

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