Viel Neues im neuen Jahr – Vereinsring lädt zum Empfang

Der Neujahrsempfang des Hochheimer Vereinsrings mit ihm als Gastgeber ist der beständige Teil.

Die immer noch neu anmutende Vinothek des Weinguts Schreiber ist eine exklusive Lokation. Sie diente zum zweiten Mal als Ort des Geschehens. Zudem liegt sie, kein Schelm, wer Gutes dabei denkt, auf halbem Weg zwischen Hochheim und Massenheim. Das betont zumindest geographisch die Gemeinsamkeit der beiden Stadtteile.

Über den ehemals genutzten Kurfürstensaal im Hochheimer Hof, weiterziehend in das katholische Vereinshaus, könnte die Vinothek zukünftig ein repräsentativer Ort sein, der dem Gruß an das neue Jahr würdig ist.

Unterschwellig empfinden langjährige Gäste Wehmut beim Gedanken an den Kurfürstensaal, in dem sich einst Vereinsvertreter zum Beginn eines jeden Jahres einfanden. Nicht weil die Vinothek nicht ebenbürtig wäre, ist sie mit edlen Materialien hergestellt und bietet den weiten Blick durch die Gemarkung. Aber das historische Gebäude in der Hochheimer Altstadt verliert zunehmend an Bedeutung und erkennbar an Substanz.

Auf dem Weg zum Weingut Schreiber durchquerten oder passierten die zahlreich erschienen Gäste das Neubaugebiet, nehmen die rege Bautätigkeit in diesem wahr. Neue Häuser und neu hinzugekommene Mitbürgerinnen und Mitbürger.

Jedoch, auch der aktuelle Streit um die Erweiterung der Mülldeponie rückt in den Blick, ragen doch die Hügel des stillgelegten Teils in der Nachbarschaft deutlich sichtbar in die Höhe und mahnen eine wohlüberlegte Entscheidung an.

Den Weg zum Johanneshof nahmen auch die Vertreter der Hochheimer Kommunalpolitik unter die Füße oder die Räder, an deren Spitze die Stadtverordnetenvorsteherin, Frau Claudia Weltin.

Der Vorsitzende des Vereinsrings, Bernhard Gerlich, begrüßte alle anwesenden Ehrengäste, darunter auch die Schulleitungen der örtlichen Schulen. Neu, damit erstmals Gast bei einem Neujahrsempfang in Hochheim der Leiter der Heinrich-von-Brentano-Schule, Karsten Keller.

Weinkönigin und Prinzessin in angeregter Unterhaltung

Weinkönigliche Hoheiten dürfen bei einem Neujahrsempfang in Hochheim nicht fehlen, und tatsächlich blitzte der royale Kopfschmuck unter den Gästen auf, getragen von Weinkönigin Anna und Prinzessin Jana.

Gerlich erwähnte in seiner kurzen Ansprache kritisch, dass sich zur Mitarbeit im Ehrenamt immer weniger Bürgerinnen und Bürger bekennen, soweit es im Vereinsleben um die Übernahme einer Funktion im Vereinsvorstand geht. Auch der Vereinsring selbst könne derzeit nicht alle Ressorts im Vorstand besetzen und er fürchte einen weiteren Aderlass bei den nächsten Wahlen, wenn Kandidaten nicht mehr zur Verfügung stünden.

Gleichfalls kurz fasste sich die Erste Bürgerin der Stadt. Claudia Weltin verdeutlichte, dass eine Kleinstadt ohne Ehrenamt nicht auskommen könne, pflichtete daher dem Vorredner bei in der Aufforderung, sich zum Erhalt einer funktionierenden Gemeinschaft ehrenamtlich zu engagieren.

Um einen Jahresrückblick bemühte sich Bürgermeister Westedt. Dabei erwähnte der die Städtepartnerschaften, die bestehenden in Frankreich und Ungarn, die neu hinzugekommene in Tschechien. Er äußerte die Hoffnung, dass sich ein reger Austausch entwickeln möge.

Innerstädtisch verdiente besondere Erwähnung das Jubiläum des Stadtteils Massenheim, gefeiert und gewürdigt in vielfältigen festlichen Aktivitäten. Der Dank gilt allen, die sich ehrenamtlich unermüdlich einsetzten, um das Geburtsjahr gebührend zu feiern.

Mundgerechte Häppchen, Wein und Sekt als auch alkoholfreie Getränke stillten den kleinen Hunger und den Durst. Die leckeren Speisen bereitete der Förderverein des Hochheimer Hallenbades zu, dem der Dank dafür gewiss war.

Routinierte musikalische Untermalung – das Salonorchester

Das Salonorchester legte einen dezenten musikalischen Klangteppich, angemessen in der Lautstärke, um sich unterhalten zu können, dabei jederzeit klanglich erlebbar.

So bleibt ein abschließendes kurzes Résumé: Das neue Jahr ist in Hochheim angekommen.

Bild: Gute Gespräche im Kreise der Gäste beim Neujahrsempfang

Bildnachweis alle Bilder: Weinstadtjournal Verlagsgesellschaft UG

 

 

 

 

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