Blaulicht und Straßensperre – Übung des Katastrophenschutzes bei Weilbach am 17. November

(jol/mtk) – Im Zuge einer Katastrophenschutzübung kommt es am Mittwoch, 17. November, im Raum Flörsheim/Hattersheim zu Verkehrsbehinderungen. Wie Landrat Michael Cyriax mitteilt, üben die Einsatzkräfte die Anfahrt und Aufstellung in einem Bereich an der Autobahn bei Weilbach. Dazu wird von 17 Uhr bis etwa 20 Uhr die Landstraße zwischen Hattersheim und Flörsheim-Weilbach gesperrt. Straßenanlieger können über Umwege ihre Anwesen erreichen. Mit der Übung werde „ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit im Ernstfall geleistet“, fasst der Landrat zusammen.

Bei der Übung soll geprobt werden, ob sich ein so genannter Bereitstellungsraum in der Nähe der Autobahn nicht nur bei einem Unglück mit vielen Verletzten eignet, sondern auch anderen Eisatzlagen, etwa einem Mainhochwasser. Das sei eine Konsequenz aus der Hochwasserkatastrophe an der Ahr, erläutert Cyriax: „Wir arbeiten ständig daran, unsere Sicherheitskonzepte weiterzuentwickeln.“ Ein Bereitstellungsraum ist ein Bereich, in dem Personal, Fahrzeuge und Ausrüstung gesammelt werden, um von dort aus zu den Einsatzpunkten gesandt zu werden.

Beteiligt an der Übung sind Kreisangaben zufolge rund 50 Fahrzeuge aus dem gesamten Kreis.

Sie werden mit Blaulicht und Martinshorn anfahren. „Wenn die Bürger also am späten Nachmittag oder frühen Abend solche Fahrzeuge sehen und hören, ist kein Grund zur Sorge“, fasst der Landrat zusammen. „Es ist nur eine Übung. Aber solche Übungen sind wichtig, um auch weiterhin für größtmögliche Sicherheit im Ernstfall zu sorgen.“ Der Landrat würdigt dabei vor allem den Einsatz der ehrenamtlichen Kräfte: „Sie sind die tragende Säule unserer Sicherheit.“

Archivbild: Übung im gleichen Gebiet in zurückliegenden Jahren

Bildnachweis: Main-Taunus-Kreis

 

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