Hoher Andrang – 135 Blutspender wollen ihr Blut zur Verfügung stellen

(drk/bh) – Für den Blutspende-Dienst Hessen des DRK ist Hochheim meist eine „sichere Bank“, weil die Zahl der freiwilligen Blutspender und -spenderinnen innen in der Regel mehr als 100 Spenden­willige beträgt.

So auch man vergangenen Freitag, dem 24.06.2022:

Pünktlich um 16:30 Uhr können die ersten Blutspender das Blutspende-Lokal betre­ten.

Wie bereits bei den letzten Blutspende-Terminen in Hochheim können auch bei dieser Blutspende nur Spendenwillige teilnehmen, die sich vorher über das Online-Buchungssytem des DRK registriert haben (lassen).

„Dieses System hat sich in den vergan­genen Monaten sehr gut bewährt,“ erklärt der Hochheimer DRK-Helfer Harald Treber, der für die Organisation der Blutspende-Termine verantwortlich zeichnet: „Dadurch können den Spendenwilligen konkrete Zeitfenster angeboten werden, zu denen sie Blutspenden können; ohne das größere Wartezeiten entstehen!“ Außer­dem können so auch die Anzahl der Besucher, die gleichzeitig im Blutspende-Lokal vor Ort sind, in einem Corona-bedingt möglichst ge­ringen Umfang gehalten werden, so Treber abschließend.

Angemeldet hatten sich für dieses Mal 140 Personen, tatsächlich erschienen 135 Spendenwillige.

„Vielleicht hat der gegen 17:00 Uhr einsetzende Regen den ein oder anderen der Angemeldeten von dem Besuch der Blutspende abgehalten, “ ist ein Erklärungsversuch des DRK, „unsere angemeldeten Spender*innen halten ihre Ter­minzusage eigentlich zuverlässig ein!“

Von den 135 ursprünglich erschienenen Spendenwilligen können nach der ärztlichen Untersuchung und dem Aufklärungsgespräch schließlich 123 Spender zur Blutspen­de zugelassen werden.

Die weiteren 12 potentiellen Blutspender mussten z.B. wegen einer kürzlich über­standenen Operation oder Erkrankung auf einen der kommenden Termine beim DRK Hochheim vertröstet werden.

Der Blutspende-Dienst Hessen des DRK war mit 7 Mitarbeitern sowie 3 Ärzten tätig, um den 123 Blutspendern jeweils ein halber Liter des roten Lebenssaftes „abzuzapfen“.

Als kleines „Danke schön“ erhielten die Blutspender*innen eine „Wundertüte“ mit einer süßen Wegzehrung für den Heimweg. Das eigentliche „Herzstück“ unserer Sendetermine – das gemütliche Zusammensitzen mit leckerem Essen und Getränken –  ist nach wie vor nicht in der Form möglich, wie es vor der Pandemie der Fall war.

Besonders erfreulich war die erneut hohe Zahl von 25 Menschen, die zum ersten Mal den Weg zur Blutspende fanden.

„Damit schaffen diese Menschen die Gewähr dafür, dass die Zahl von Blutspen­der*innen in Hochheim auch bei einer unvermeidlichen Fluktuation, z.B. wegen Aus­scheidens aus Altersgründen, auf hohem Niveau stabil bleibt“, freut man sich beim DRK Hochheim.

Gegen 21:00 Uhr konnte der letzte Blutspender die Heinrich-von-Brentano-Schule ver­lassen; die  7 DRK-Helfer konnten nach dem Rückbau und der Rückfahrt in die DRK-Unterkunft ihren Dienst um 22:00 beenden.

Titelbild: Ein Blick auf die Entnahme-Betten bei der gut besuchten Blutspende

Bild: Monika Beisheim und Roman Röhr stehen für die Registrierung und Datenerfassung der Blutspender bereit

Bildnachweis alle Bilder: DRK-Hochheim

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