Abenteuer und Kirchenkunst – Kolping Hochheim im Juni 2022

Auf ins Abenteuer-Camp 2022

So lautete der Aufruf der Kolpingjugend DV Limburg, mit dem an das traditionelle Pfingstzelten
angeknüpft wurde, welches Corona-bedingt zuletzt pausieren musste. Am Freitagabend reisten 9 Hocheimer-Kids zur Scheune Braubach an. Dort waren bereits 4 Gruppenzelte aufgebaut, die noch von weiteren Mädchen und Jungen aus dem DV Limburg bezogen wurden. Zur Begrüßung bekamen alle Kinder einen Sombrero, so wurde das Wochenendthema „MEXIKO“ gleich eingeläutet. Die Kolpingjugend bereitete ein großartiges Programm vor. Wir bastelten Regenmacher, Masken und Ketten. Einen Jugendgottesdienst feierten wir mit Bezirkspräses Christian Preis unter freiem Himmel. Eine Schatzsuche begleitete uns über die Tage und endete mit einem mexikanischen Fest. Beim Tanzen kam der Sombrero und unsere gebastelten mexikanischen Accessoires zum Einsatz.

Bei einer Eselwanderung mussten wir mit Geschick und Einfühlsamkeit die Tiere überzeugen unsere Wanderung fortzusetzen, da war unser Einfallsreichtum gefragt. Aber auch ein Lagerfeuer mit Stockbrot backen und eine Nachtwanderung konnten wir bei den fantastischen Sommerabenden erleben. Die kulinarischen mexikanischen Gerichte wie Chili Con Carne und Tacos rundeten das Wochenende ab. So sind wir bereits auf das nächste Pfingstzelten gespannt und sicher wieder mit dabei!

Text und Bild: Marlene und Elias Bergmann

 

Besuch der Liebfrauenkirche und -kloster

Die Kolping Gruppe 60plus besuchte die Liebfrauen-Kirche und das zugehörige Kloster mitten in Frankfurt. Großes Interesse herrschte an diesem besonderen Standort des Kapuziner-Ordens. Vor Ort begrüßte Bruder Paulus die Hochheimer und stellte die Kirche sowie Aufgaben des Ordens vor.

Die Liebfrauenkirche entstand 1344 als Bürgerstiftung und ist Zufluchtsort für viele Menschen in Not, Heimat in der Fremde, oder Ort der Besinnung in der Nähe des Arbeitsortes. Die gotische Kirche liegt mitten in der nördlichen Altstadt. Mit einzelnen Unterbrechungen sind die Kapuziner seid 1628 hier tätig.

Von der Arbeit der Kapuziner zeigten sich die Teilnehmer sichtlich beeindruck: Eine besondere Aufgabe ist der Franziskustreff, wo täglich Obdachlose und sozial bedürftige Menschen frühstücken und zusätzlich beratende Unterstützung bekommen können. Wer sich ein Herz gefasst hat, einen Schritt nach vorne zu machen, wird hier auf dem Weg zurück in die Gesellschaft unterstützt. Bereits mancher Obdachlose konnte durch die Unterstützung wieder neu beginnen.

Text: Heinz Schlosser
Bild: Matthias Weilbächer

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