ESWE Verkehr starte neue Kampagne: „Unser Weg: Respekt“

Wiesbaden, 10.06.2026. ESWE Verkehr startet eine neue Respektkampagne und setzt ein deutliches Signal für ein wertschätzendes Miteinander im öffentlichen Nahverkehr. Hintergrund ist wiederkehrendes Fehlverhalten in Bussen und an Haltestellen, welches das Wohlbefinden oder die Sicherheit von Fahrgästen und Fahrpersonal beeinträchtigt. Ziel ist es, die gegenseitige Rücksichtnahme zu fördern, Konflikte und Beschwerden zu reduzieren und die Sicherheit für alle zu erhöhen.

Die Kampagne unter dem Motto „Unser Weg: Respekt“ rückt konkrete Situationen in den Mittelpunkt. Typische Beispiele sind lautes Telefonieren oder Musikhören im Bus, aber auch verbale und körperliche Gewalt, sexuelle Übergriffe oder Rauchen an Haltestellen. Zum Auftakt erscheinen Hinweise und Motive auf den Online-Kanälen des Unternehmens und in den Fahrzeugen. In den nächsten Monaten wird die Aktion ausgeweitet, etwa durch Plakate an Haltestellen und großflächige Busaußenwerbung.

Kein Platz für Gewalt im ÖPNV

„Für Respektlosigkeit oder gar Gewalt darf in Bussen kein Platz sein. Nicht unter den Fahrgästen und nicht gegenüber unserem Personal. Wir bringen mit der Kampagne zum Ausdruck, dass wir störendes Verhalten nicht tolerieren und möchten für ein besseren Umgang aller Beteiligten im ÖPNV sensibilisieren“, sagt Marion Hebding, Geschäftsführerin der ESWE Verkehr.

Auslöser der Kampagne waren Rückmeldungen aus dem Alltag von Fahrgästen und aus dem Fahrbetrieb. Rahmenbedingungen und Verhaltensweisen sind in den Beförderungsbedingungen zwar geregelt, werden von einzelnen aber immer wieder missachtet.

Fehlverhalten kommt nahezu täglich vor. Wegen vermeintlicher Straftaten fordert die Polizei mehrmals pro Woche die Videoaufnahme aus den Bussen an. Lediglich körperliche Übergriffe auf Busfahrerinnen und Busfahrer oder die Fahrausweisprüfenden sind rückläufig.

ESWE Verkehr setzt bei der Kampagne auf unterschiedliche Motive und Slogans, die nicht auf Verbote, sondern das gewünschte Verhalten abzielen. So heißt es etwa: „Respekt ist: wenn deine Musik privat bleibt“ oder „Respekt ist: wenn du an andere denkst“.

Marion Hebding: „Wir senden bewusst positive Botschaften aus, damit die Menschen mitmachen, einander helfen und der Bus zu einem Ort wird, an dem sich alle wohlwühlen. Uns ist bewusst, dass sich im ÖPNV letztlich auch allgemeingesellschaftliche Probleme zeigen. Aber Rücksicht, Fairness und Respekt kosten nichts und können viel bewirken.“

 

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