Neujahrsempfang des Lions Clubs

(hn) Für seinen Neujahrsempfang hatte der Lions Club Hochheim-Flörsheim in die Cafeteria des Antoniushauses eingeladen. Dieser Ort ist seit Jahren mit Bedacht gewählt – schließlich verbindet den Club und die Hochheimer Einrichtung für Menschen mit Beeinträchtigungen eine lange Zusammenarbeit, auch das alljährliche Grillfest für die Bewohner des Antoniushauses findet dort statt.

Der Hochheimer Bürgermeister Dirk Westedt (rechts) schlug gemeinsam mit der Stadtverordnetenvorsteherin Claudia Weltin den Bogen von der Weltlage bis hin zum Jahresrückblick seiner Weinstadt.
Foto: Lions Club Hochheim-Flörsheim, Holger Nicolay
Lions-Präsident Jens Haala konnte ein volles Haus begrüßen: Neben den Lions-Mitgliedern und ihren Ehefrauen hatten sich zahlreiche Vertreter des politischen Lebens von Hochheim und Flörsheim, der Schulen und weiterer Projektpartner wie dem Thomas.More.Kultur.Club und der Katholischen Kirche eingefunden.
„Ohne Sie wären unsere vielfältigen lokalen und internationalen Projekte nicht möglich gewesen. Die zurückliegenden Erfolge genauso wie die Möglichkeiten für Zukünftiges verdanken wir dem Zusammenwirken vieler helfender Hände sowie der großzügigen Unterstützung unserer Mitglieder, Freunde und Förderer“, begrüßte Präsident Haala die Anwesenden. Sein Jahresrückblick umfasst mit 33 Aktivitäten, die von internen Treffen wie Stammtischen, Vortragsabenden und Ausflügen bis hin zu den beiden Benefizkonzerten und der Weinfestbeteiligung mit Lionsbühne reichten. Drei öffentlichkeitswirksame Aktivitäten auf den Marktplätzen von Hochheim und Flörsheim, Spendenübergaben und die vorweihnachtliche Päckchenübergaben an die Bewohner des Antoniushauses fanden zudem seine Erwähnung.

Lions-Mitglied und Flörsheimer Stadtverordnetenvorsteher in Personalunion: Michael Kröhle zog Bilanz für Flörsheim und mahnte die Verantwortlichkeit der Bundespolitik auch für die Kassenlage der Kommunen an.
Foto: Lions Club Hochheim-Flörsheim, Holger Nicolay
Und natürlich durfte ein Ausblick auf kommende Aktivitäten nicht fehlen, schließlich steht mit dem Benefizkonzert am 22. März 2026 in der Aula des Graf-Stauffenberg-Gymnasiums ein erstes kulturelles Highlight in Flörsheim kurz bevor. Sabine Kühlich und Jörg Seidel begleitet von der Jazz-Express Bigband werden mit „Viva Valente! A Swingin‘ Tribute to Caterina Valente“ sowie der Schüler-Bigband des Graf-Stauffenberg-Gymnasiums im Vorprogramm für einen kurzweiligen Abend mit hochkarätiger Unterhaltungsmusik sorgen.
Politik im Austausch mit dem Ehrenamt
Zwei weitere Redner bat Lions-Präsident Jens Haala nachfolgend ans Mikrophon: Der Hochheimer Bürgermeister Dirk Westedt schlug gemeinsam mit der Stadtverordnetenvorsteherin Claudia Weltin den Bogen von den aktuellen Verunsicherungen durch die große politische Weltlage hin zu den vielen kleinen Errungenschaften in Hochheim. Vom sozialen Wohnungsbau bis hin zum behindertengerechten Umbau des Bahnhofs zog er Bilanz, von abgeschlossenen Projekten und solchen, die nach langer Planungsphase endlich Wirklichkeit werden. Ganz Demokrat und Brückenbauer schloss Dirk Westedt mit einem flammenden Appell für den 15. März 2026: „Gehen Sie wählen!“

Ehrengäste wie Vereinsmitglieder des Lions Clubs Hochheim-Flörsheim ließen den Abend beim umfangreichen Buffet der Antoniushaus-Cafeteria gerne in gemütlicher Atmosphäre ausklingen.
Foto: Lions Club Hochheim-Flörsheim, Holger Nicolay
Für Flörsheim trat nachfolgend der Stadtverordnetenvorsteher Michael Kröhle ans Rednerpult, der den wegen einer familiären Angelegenheit kurzfristig verhinderten Bürgermeister Dr. Bernd Blisch entschuldigen ließ. Nach einem kurzen Streifzug durch die kommunalpolitischen Erfolge Flörsheims der vergangenen zwölf Monate reflektierte Kröhle vor allem die finanziellen Herausforderungen der Kommunen, deren Ursprung er vornehmlich in Bundesgesetzen und Umlagen sah. Die knappen Kassen gaben ihm umso mehr die Gelegenheit, die Unterstützung durch ehrenamtliches Engagement im Allgemeinen und diejenige durch den Lions Club Hochheim-Flörsheim mit seinen sozialen Projekten im Speziellen zu betonen und hierfür seinen Dank auszusprechen.
Bei Suppe und Fingerfood vom variantenreichen Buffet der Antoniushaus-Cafeteria sowie dem ein oder anderen Glas Hochheimer Wein bot der weitere Abend danach Gelegenheit zum informellem Austausch und gemütlichem Beisammensein. Der ein oder andere Plan dürfte dabei bereits geschmiedet worden sein, das ein oder andere Projekt initiiert. Denn so hatte es Lions-Präsident Jens Haala bereits in seiner Einladung an die Ehrengäste geschrieben: „Auch für 2026 haben wir uns erneut viel vorgenommen. Wir freuen uns darauf, diese Ziele gemeinsam mit Ihnen zu verwirklichen.“






