Prophylaktische Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners in Hochheim
(sh) Wie bereits in den letzten Jahren, wird im Stadtgebiet von Hochheim eine prophylaktische Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners stattfinden. Durch diese regelmäßig durchgeführten Prophylaxe-Maßnahmen konnte die Stadt Hochheim in der Vergangenheit auf einen Großteil der mechanischen Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners (EPS), in Form von umständlicher und teurer Absaugung der Nester, erfolgreich verzichten.
Der Eichenprozessionsspinner ist ein Hygieneschädling und für den Menschen aufgrund seiner Brennhaare, die er ab dem dritten Larvenstadium ausbildet, gefährlich. Die Brennhaare lösen bei Kontakt mit der Haut und den Schleimhäuten eine schmerzhafte toxische Reaktion aus.
Im Zuge der prophylaktischen Bekämpfung werden in den nächsten Wochen 147 städtische Eichen im Stadtgebiet durch eine extern beauftrage Fachfirma behandelt. Zum Einsatz kommt ein für den Menschen vollkommen ungefährliches, rein biologisches Bekämpfungsmittel in Form von Nematoden.
Die Nematoden werden zur Bekämpfung durch terrestrisches Ausbringen mit speziellen Sprühkanonen in die Baumkronen der Eichen geblasen, wo sie gezielt den Eichenprozessionsspinner befallen und zum Absterben der Larven führen.
Da sich die Eichenprozessionsspinner hauptsächlich nachts zum Fressen in die Baumkronen begeben, muss die Bekämpfung nach Sonnenuntergang, also in den Abendstunden, erfolgen. Die EPS Prophylaxe wird von Mitte bis Ende April, an zwei im Abstand von 10 bis 12 Tagen versetzten Abendterminen, ausgeführt.
Im Zuge dieser Maßnahme kann es zu kurzzeitiger Lärmbeeinträchtigung kommen. Die Stadt Hochheim bittet betroffene Bürger hierfür um ihr Verständnis.









