Lärmschutzwand soll Schall schlucken

(sf) Die Stadt Flörsheim am Main fordert, dass die Deutsche Bahn beim Bau der Lärmschutzwand im Stadtgebiet beidseitig schallschluckendes Material verwendet. Damit soll verhindert werden, dass Schall – etwa vom Straßen- oder vom Flugverkehrverkehr ausgehend – von der Wand in Richtung der Wohnbebauung oder privater Gärten zurückgeworfen wird.

Diese Forderung ist Teil der städtischen Stellungnahme im Planfeststellungsverfahren zum Bau der Lärmschutzwand, die die Anwohner der durch Flörsheim und Keramag/Falkenberg führenden Bahnstrecke vom Schienenverkehrslärm entlasten soll.

Grundsätzlich hegt die Stadt keine Bedenken gegen den Bau der Lärmschutzwand. Sie regt aber an, die von den Bürgern eingebrachten Einwendungen wohlwollend zu behandeln.

Die Stadt bietet des Weiteren an, verbleibende Restflächen entlang der Lärmschutzwände, die von der Bahn nicht benötigt werden, zu übernehmen. Restflächen, die unmittelbar an private Grundstücke angrenzen, sollen den Eigentümern angeboten werden, heißt es in der Stellungnahme der Stadt Flörsheim am Main.

Beispielfoto: bernswaelz

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