Prophylaktische Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners in Hochheim

(sh) Wie auch bereits in den vergangenen Jahren, wird die Stadt Hochheim auch dieses Jahr wieder eine prophylaktische Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners vornehmen. Durch die erfolgten Prophylaxen der vergangenen Jahre konnte erfolgreich auf einen Großteil der mechanischen Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners (EPS), in Form von umständlicher und teurer Absaugung der Nester, verzichtet werden.

Der Eichenprozessionsspinner ist ein Hygieneschädling und für den Menschen aufgrund seiner ab dem dritten Larvenstadium gebildeten Brennhaare gefährlich. Die Brennhaare lösen bei Kontakt von Haut und Schleimhaut eine schmerzhafte toxische Reaktion aus.

Im Zuge der prophylaktischen Bekämpfung werden 115 Eichen im Stadtgebiet durch eine extern beauftrage Fachfirma behandelt. Zum Einsatz kommt ein rein biologisches Bekämpfungsmittel in Form einer Nützlingssuspension aus Nematoden die durch terrestrisches Ausbringen mit speziell umgerüsteten Geräten in die Baumkronen der Eichen geblasen wird.

Da sich die Eichenprozessionspinner hauptsächlich nachts zum Fressen in die Baumkronen begeben, muss die Bekämpfung nach Sonnenuntergang also in den Abendstunden, erfolgen. Die EPS Prophylaxe wird dieses Jahr ab Mitte Mai an zwei im Abstand von 10-12 Tagen versetzten Abendterminen ausgeführt. Bürger mit Eichenbestand auf Privaten Grundstücken sind gerne aufgerufen sich an der Aktion zum Selbstkostenpreis zu beteiligen.

Nähere Informationen hierzu erteilt der zuständige Mitarbeiter Christian Kocher von der Grünplanung der Stadt Hochheim am Main, Tel. 06146 900-465 oder per E-Mail an christian.kocher@hochheim.de.

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