Möglichst plastikfreie Kommunen als Ziel – Main-Taunus-Kreis ruft einen Runden Tisch ins Leben

(jol/mtk) – Künftig soll in den Main-Taunus-Kommunen verstärkt Plastik vermieden werden. Wie Kreisbeigeordnete Madlen Overdick mitteilt, wurde bei einem „Bunten Markt der Abfallvermeidung“ im Landratsamt ein „Runder Tisch Plastikfrei“ mit Vertretern der Städte und Gemeinden ins Leben gerufen. „Das Thema Abfallvermeidung nimmt gegenwärtig einen großen Raum sowohl in der öffentlichen Diskussion als auch innerhalb der Verwaltungen ein. Die Städte und Gemeinden beschäftigen sich intensiv mit dem Thema und entwickeln eigene Strategien“, fasst Overdick zusammen.

Der Runde Tisch stellt ein Angebot für den Austausch der zuständigen kommunalen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dar. Mit der Teilnahme von mehr als 20 Verwaltungsfachleuten aus dem Kreisgebiet sowie Vertreterinnen und Vertretern der Rhein-Main-Deponiegesellschaft (RMD) und der Rhein-Main Abfall GmbH (RMA) sei das Interesse an dem Thema sehr deutlich geworden, so Overdick. Ein Vortrag zur Abfallvermeidungsstrategie der Stadt Langen und eine Information zum neuen Mehrwegbechersystem „#MainBecher“ der Stadt Frankfurt gaben Beispiele, wie Aktionen zur Abfallvermeidung laufen können.

Auf Wunsch aus dem Teilnehmerkreis soll ein nächster Termin für den „Runden Tisch Plastikfrei“ schon im Januar 2020 organisiert werden. Dabei soll ein Schwerpunkt auf die Planung und Durchführung plastikfreier Feste und Märkte liegen und ein Austausch über erste Erfahrungen bei den jetzt anstehenden Weihnachtsmärkten stattfinden.

Bild: Die Eröffnung des Runden Tisches mit Kreisbeigeordneter Madlen Overdick

Bildnachweis: Main-Taunus-Kreis

 

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