Corona-Eindämmung: Landrat ruft zu regelmäßigem Lüften auf – „Es geht nicht nur um Masken“

(jol/mtk) – Auf die Bedeutung ausreichenden Lüftens zur Corona-Eindämmung hat Landrat Michael Cyriax hingewiesen. Die öffentlichen Diskussionen zum Wiederanlaufen der Schulen kreisten zumeist um eine Maskenpflicht, Abstandsgebote und Händewaschen; aber auch eine gute Durchlüftung sei ein wichtiges Mittel im Kampf gegen das Virus. Der Kreis setze dazu mobile Messgeräte ein und habe die Schulen aufgerufen, auf ausreichendes Lüften zu achten. „Frische Luft ist in eine wichtige Grundlage für eine gesunde Schule“, fasst Cyriax zusammen.

Nach wissenschaftlicher Erkenntnis kann Corona wie auch andere Viren durch kleinste Teilchen in der Luft übertragen werden. Außerdem fördert frische Luft Experten zufolge die Konzentration. „Von daher muss es in unserem Interesse liegen, für ausreichendes Lüften an unseren Schulen zu sorgen“, so der Landrat.

Kohlendioxid-Messgeräte geben Auskunft über die Qualität der Luft im Raum und warnen, wenn kritische Werte erreicht werden. Cyriax zufolge werden solche Geräte bereits mobil an den Schulen eingesetzt und auf Anfrage vom Kreis verliehen. Alle 1800 Klassen- und Fachräume damit auszustatten, würde insgesamt rund 450.000 Euro kosten. Stattdessen setze der Kreis auf den „pädagogischen Effekt“ durch mobile Messungen: Sie könnten das Bewusstsein dafür schärfen, so regelmäßig zu lüften, wie es auch in den geltenden Hygienevorschriften gefordert ist. Zudem habe der Kreis zum Schulstart die Schulen und die Hausmeister aufgerufen, ausreichend zu lüften.

Bild: Messgerät, eine so genannte CO2-Ampel. „Grün“ zeigt an, dass die Luft keinen kritischen Wert hat. Bei „Gelb“ sollte bald, bei „Rot“ sofort gelüftet werden.

Bildnachweis: Main-Taunus-Kreis

 

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