Stadt zeigt illegale Rodungen an

(sfl) Die Stadt Flörsheim am Main hat illegale Rodungen von Gehölzen, die in Randlagen der Bebauung von der Stadtverwaltung angelegt worden sind, bei der Polizei angezeigt und Strafantrag gestellt.

In den vergangenen Jahren hatte die Stadt an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet, beispielsweise in der Werner-von-Siemens-Straße, Gehölzstreifen angelegt beziehungsweise ergänzt, um städtebauliche Auflagen der geltenden Bebauungspläne zu erfüllen. Diese sehen dreireihige Gehölzpflanzungen an den Rändern der Bebauung vor, um diese vor dem Eintrag von landwirtschaftlichen Düngemitteln, Herbiziden und Erden sowie vor starkem Wind zu schützen. Außerdem dient die Bepflanzung der Begrünung der Ortsränder und der Schaffung von neuem Lebensraum für Tiere, die beim Bau der Wohngebiete weichen mussten.

Im kommenden Herbst ersetzt die Stadtverwaltung die fehlenden Bäume und Sträucher. „Die Bestimmungen der Bebauungspläne sind verbindlich und müssen ohne Abstriche eingehalten werden“, begründet Erste Stadträtin Renate Mohr die Nachpflanzung. Sie hofft, dass sich die obligatorischen Grünstreifen dauerhaft etablieren können und appelliert an die Anwohnerinnen und Anwohner, die Stadtverwaltung auf der Suche nach den Tätern zu unterstützen.

Symbolbild mit Rotkehlchen von  Oldiefan

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