Im Schutz der Dunkelheit

(sho) Die diesjährige Sommerfreizeit der evangelischen und städtischen Jugendarbeit fand hauptsächlich in einer besonderen Umgebung statt. Fünf Tage lang wurden wilde Höhlen erkundet und dort eine ganz neue und fremde Welt entdeckt.

Ausgestattet mit hellen Kopflampen und Kleidung, die richtig schmutzig werden darf, ist eine Höhlentour ein ganz außergewöhnliches Erlebnis: Zahlreiche Versinterungen, kleine Seen und mächtige Stalagmiten gibt es dort zu bestaunen.

Vor allem gibt es aber auch ganz neue Seiten an sich selbst zu entdecken. Was traue ich mir zu? Wie groß muss ein Schlupfloch sein, damit ich es wage, mich durch zu drücken? Und wie glatt und steil darf für mich die Kletterei in der Höhle werden? Dorthin zugehen, wo es dunkel, dreckig und eng ist, ist eine besondere Herausforderung und ein gleichermaßen großes Glück, wenn man sich traut.

Neben den Höhlenabenteuern gab es auch noch genügend Zeit, um an einem wunderschönen Badesee mit großer Liegewiese den Tag ausklingen zu lassen oder die zahlreichen Kletterfelsen der Umgebung aufzusuchen.

Dank dem höhlenbegeisterten Team um die Gemeindepädagogin Inge Seemann konnte das Programm so bunt und erlebnisreich durchgeführt werden.

 

 

Bilder: Louisa Munck

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