Vortrag zum Thema „UNESCO Welterbe SchUM-Stätten“
(sf) Unter dem Motto „Erinnern und Gedenken“ lädt die Stadt Flörsheim am Main am Dienstag, 27. Januar, um 19.30 Uhr zu einem Vortrag über das „UNESCO Welterbe SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz“ in die Kulturscheune, Rathausplatz 5, ein.
Dabei nimmt die Geschäftsführerin des Vereins der SchUM-Städte, Birgit Kita, die Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine Reise durch Jahrhunderte jüdischen Lebens am Rhein und zeigt, wie dieses Erbe bis heute im kollektiven Gedächtnis weiterlebt.
SchUM ist die Bezeichnung des Verbundes, den die jüdischen Gemeinden der Städte Speyer, Worms und Mainz im Mittelalter bildeten. Die SchUM-Stätten sind ein einzigartiges Zeugnis jüdischen Lebens im mittelalterlichen Europa und seit 2021 UNESCO-Welterbe – das erste jüdische Welterbe in Deutschland.
Vor über 1000 Jahren erlebte das Judentum in Deutschland hier seine erste Blüte, hier befindet sich die Wiege des aschkenasischen Judentums. Die Stätten erzählen von einer blühenden jüdischen Kultur, von Gelehrsamkeit, Gemeinschaft und Glauben. Doch ihre Geschichte ist auch geprägt von Schmerz, Verfolgung und der unfassbaren Zerstörung durch die Shoah.
Der Eintritt zum Vortrag ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Bild von Marc Pascual







