Spielvereinigung Hochheim hält Germania Weilbach auf Distanz

Nachdem man vor zwei Wochen im Spitzenspiel gegen Hattersheim in den letzten Minuten der Partie den Sieg aus der Hand gab, konnte auch am vergangenen Sonntag der nächste Verfolger einen Punkt ergattern und es reichte gegen Germania Weilbach II nur zu einem 1:1 Unentschieden.

In einer spannenden, aber vom Gast aus Weilbach knüppelhart geführten, Partie (drei verletzungsbedingte Auswechslungen hatte die Gangart der Weilbacher zufolge) war beiden Mannschaft der Respekt vorm Gegner anzumerken. Man belauerte sich und warte auf Fehler des jeweiligen Angreifers. Nach einer halben Stunde schalteten die Hochheimer einige Gänge höher und konnten prompt die Führung bejubeln. Ein wunderschön herausgespielter Angriff über die rechte Seite, der Ball landete bei Tim Schmidt, der im Strafraum den Kopf oben hatte und eine butterweiche Flanke in die gefährliche Zone entsendete und Tobias Lepka sich am zweiten Pfosten davongeschlichen hatte. Mit viel Übersicht platzierte er das Sportgerät gegen die Laufrichtung des Gästetorwarts Konstantin Staudt und konnte die Führung erzielen (30. Minute).  Kurz vorher hatte bereits Filipe Pina mit einem schönen und raffiniert getretenen Freistoß Towart Staudt geprüft. Bis auf einen gefährlichen Schuss des ehemaligen Hochheimers Marco Spreitzer war Weilbach so harmlos wie Buttermilch und Sven Heller im Tor der Hochheimer war arbeitslos.

In der 2. Halbzeit wurde es brenzliger für die Hochheimer. Zunächst musste Abwehrrecke Wenjamin Busch nach einem üblen Foulspiel von Johannes Weilbächer das Feld verlassen. Der eingewechselte Samir Crnovrsanin wurde lediglich fünf Minuten später bei einem aussichtsreichen Konter von denen Beinen geholt und musste wenig später ebenfalls angeschlagen das Spielfeld verlassen. Als auch noch der Weilbächer Spieler Christopher Merz den Hochheimer Arne Gerken von hinten saftig abräumte und der nächste verletzungsbedingte Wechsel anstand, waren die Hochheimer eine zeitlang unsortiert. Dies nutzte der Kapitän Robin Malura für einen Alleingang auf der linken Seite. Zunächst unterzog Iwen Hock das Trikot von Malura einem Reißtest – es hielt stand und Malura schüttelte Hock ab. Dann foulte Martin Schmidt den Linksaußen zwar sichtbar aber auch davon lies er sich nicht aufhalten und ging unbeirrt seinen Weg in den Hochheimer Strafraum. Sein platzierte Rückpass landete bei Johannes Weilbächer, der zum Ausgleich traf (68. Minute). Unglücklicherweise verletzte sich wenig später auch noch Sven Heller am Oberschenkel, aus er aus dem Tor eilte um den Ball aufzunehmen. Da Hochheim bereits drei Mal gewechselt hatte, musste Verteidiger Nico Janotta ins Tor und der angeschlagene Wenjamin Busch quälte sich wieder auf den Platz. Mit viel Leidenschaft und Kampfgeist konnte Hochheim das Unentschieden halten und hatte sogar durch Filipe Pina noch eine gute Schusschance, welche Konstantin Staudt aber parierte (80. Minute). Nach dem Schlusspfiff wurden noch ein paar nette Worte zwischen den Mannschaften gewechselt, als sich die Gemüter beruhigten feierten die Hochheimer Jungs das Unentschieden wie einen Sieg. Völlig zurecht, denn Zusammenhalt und das Füreinander ist bei dieser Truppe das A und O.

Vorschau:

Sonntag 29.10.2017 um 15:30 Uhr, Auswärtsspiel gegen FSC Eschborn

Dienstag 31.10.2017 um 15:00 Uhr, Heimspiel gegen SG 1908 Bad Soden II

Sonntag  05.11.2017 – spielfrei (Hocheimer Markt)

Es spielten:

Sven Heller (Tor)

Simon Glätzer, Wenjamin Busch, Nico Janotta, Iwen Hock (Abwehr)

Tobias Lepka, Sebastian Gredy (C), Thomas Schmidt, Filipe Pina, Arne Gerken (Mittelfeld)

Tim Schmidt (Sturm)

Auswechselbank:

Christopher Luda, Sven Hofmann, Benedikt Langer, Samir Crnovrsanin (ab 55. Minute für Wenjamin Busch), Valentin Schrod (ab 67. Minute für Arne Gerken), Dennis Zettelmann (ab 66. Minute für Samir Crnovrsanin)

Text und Bild: René Geilert, Spvgg. Hochheim

 

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