Hilfe vor und nach der Geburt – Neue Initiative von Kreis und Kliniken: Hebammen-Koordinierung und Wochenbettambulanz

(jol/mtk) – Der Main-Taunus-Kreis und seine Kliniken wollen mit einer neuen Kooperation werdende Familien und junge Familien unterstützen. Wie Kreisbeigeordnete Madlen Overdick und der Klinik-Geschäftsführer Stefan Schad mitteilen, bieten sie dazu eine Hebammen-Koordinierungsstelle und eine Wochenbettambulanz an.

„Deutschlandweit und auch im Main-Taunus-Kreis ist es oft schwer, eine Hebamme zu finden“, so Overdick. „Mit diesem Angebot will der Kreis bei der Suche unterstützen und Hilfe vor und nach der Geburt leisten.“ Die Wochenbettambulanz, ergänzt Schad, erweitere das zertifizierte geburtshilfliche Angebot der Kliniken und wolle „jungen Müttern mit der Sprechstunde Sorgen abnehmen“.

Wer im Main-Taunus-Kreis wohnt und während der Schwangerschaft trotz eigener intensiver Suche keine Hebamme findet, kann sich an die neue, im Landratsamt angesiedelte Hebammen-Koordinierungsstelle wenden. Sie bietet Unterstützung bei der Suche an. Für die Zeit nach der Geburt bieten die Kliniken in Zusammenarbeit mit Hebammen eine ambulante Hebammensprechstunde an, die so genannte Wochenbettambulanz. Sie steht allen offen, die trotz intensiver Suche keine Betreuung finden konnten.

Erreichbar ist die Hebammen-Koordinierungsstelle montags bis freitags von 10 bis 12 Uhr telefonisch unter 06192/2012007 oder per Mail unter hebammen@mtk.org. In der Mail sollten folgende Angaben hinterlassen werden: Name, Adresse, Telefonnummer, errechneter Geburtstermin oder Geburtstag, Grund der Anfrage – also, ob eine Hebamme gesucht oder ein Termin für eine Hebammensprechstunde vereinbart werden soll. Ebenfalls dazu gehört die Erklärung, dass die Daten an die Hebammen weitergeleitet werden dürfen.

Die Wochenbettambulanz kann nur nach vorheriger Terminabsprache genutzt werden. Das Angebot steht von der Geburt bis zur 12. Lebenswoche offen. Möglich sind bis zu drei Termine von je 60 Minuten Dauer. Die Wochenbettambulanz wird angeboten im Krankenhaus Bad Soden – Geburtshilfliche Klinik. Zum Termin sollte mitgebracht werden: Ausgefüllter Anamnesebogen, Krankenkassenkarte, Mutterpass, gelbes Kinder-Untersuchungsheft, großes Handtuch.

Im Krankenhaus Bad Soden werden den Angaben zufolge jährlich mehr als 1200 Kinder geboren. Eltern aus dem MTK wählen auch das Klinikum Höchst mit seiner Kinderklinik für die Entbindung. Beide Kliniken kooperieren miteinander und bilden den Verbund der Kliniken Frankfurt-Main-Taunus. Jährlich kommen im Verbund mehr als 3000 Babys zur Welt. Im Main-Taunus-Kreis arbeiten mehr als 20 freiberufliche Hebammen, hinzu kommen angestellte Hebammen in den Kliniken.

Über das Angebot informieren auch die Internetseiten www.mtk.org und www.kliniken-mtk.de/hebammenbetreuung.

Bild: Die Hebamme Steffi Brune (re.) mit der Mutter Magdalena Landherr und ihrer neugeborenen Loreley

Bildnachweis: Kliniken des Main-Taunus-Kreises

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